06.06.2021 09:00 |

Kommentar des Tages

Binnen-I und Gender-Sternchen: „Wie blöd ist das?“

Unsere Sprache verändert sich ständig und passt sich der aktuellen Zeit an. Seit einiger Zeit wird das Gendern im deutschsprachigen Raum heiß diskutiert. Laut einer aktuellen Akonsult-Studie ist die Mehrheit der Österreicher allerdings gegen gegenderte Schreibweisen, wie Binnen-I und Gender-Sternchen. Auch in unserer Community hat sich die Mehrheit dagegen positioniert.

Im Grunde soll gendergerechte Sprache ja gut gemeinte Intentionen haben. Jedes Geschlecht soll sich angesprochen, niemand soll sich ausgegrenzt fühlen. Dennoch lehnen 66 % der Österreicher gendergerechte Sprache ab. Rund ein Viertel der Befragten findet gegenderte Texte schwer lesbar, darunter 51 % Frauen. Lediglich 20 % verwenden gendergerechte Sprache selbst.

Leserin Demeter schreibt, auch für sie sei ein nicht gegenderter Text leichter und schneller zu lesen und sie fühle sich als Frau trotzdem angesprochen. Durch gegenderte Sprache wird der Text ihrer Meinung nach unnötig lang und verwirrend.

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Leserkommentare
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Demeter
Man liest einen normalen, wie früher üblichen Text leichter und schneller als wenn ständig "und -innen" o.ä. zu lesen ist.
Ich persönlich brauche keine auf Gendern geänderte Schreibweise und Bücher, meiner Ansicht nach bringt das absolut nichts. Ich fühle mich als Frau trotzdem angesprochen und habe mich auch immer angesprochen gefühlt.
Ich bin genauso "der Mensch" und "der Gast", für mich stellt das kein Problem dar, ich habe mich da noch nie ausgegrenzt oder unbeachtet gefühlt!
Langwierige Beschreibungen wie z.B. "Die Schüler und Schülerinnen der 3. Klasse besuchten mit ihren Lehrern und Lehrerinnen das Freilichtmuseum, in dem Pensionisten und Pensionistinnen sowie ehrenamtliche Helfer und Helferinnen das Leben aus früherer Zeit darstellen."
Bitte, wie blöd ist das? Und vor allem, wie unnötig lang der Text, der dadurch eher verwirrt und nicht auf das eigentliche Erlebnis hindeutet?
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