22.05.2021 07:48 |

Monaco-GP

Formel 1: „Ferrari könnte zur Bedrohung werden“

Lokalmatador Charles Leclerc und Carlos Sainz wollen den Top-Teams Mercedes und Red Bull im heutigen Qualifying in Monte Carlo in die Suppe spucken - hochexplosiver Start am Renn-Sonntag ist garantiert.

Nirgendwo anders ist die Poleposition so wichtig wie in den engen Straßenschluchten von Monte Carlo. In den letzten elf Jahren stand der spätere Sieger achtmal auf dem besten Startplatz. War vor dem Klassiker an der Côte d’Azur nur die Frage, ob Lewis Hamilton im „Silberpfeil“ oder Max Verstappen im Red Bull RB16B das Qualifying gewinnen würde, so sieht die Sache nun plötzlich anders aus. „Wir können für die beiden Spitzenteams eine Bedrohung werden“, lächelte Ferrari-Pilot Carlos Sainz. Und auch sein Teamkollege und Lokalmatador Charles Leclerc geht zuversichtlich in die heutige Zeitenjagd. „Es sieht fast zu gut aus, um wahr zu sein!“

Auch Sainz vorne
Die Doppel-Bestzeit im freien Training ist für die Scuderia jedenfalls ermutigend. „Das Auto ist gut ausbalanciert, liegt in den Kurven sehr gut“, fügte der 23-jährige Leclerc hinzu, wohl wissend, dass „Mercedes und Red Bull sicher noch etwas im Köcher haben“.

„Gut für die Formel 1“
Auch bei der Konkurrenz macht man sich auf einen starken Gegner gefasst. „Ferrari hat mich sehr überrascht, das habe ich nicht erwartet. Aber es ist gut für die ganze Formel 1, wenn sie auch vorne mitmischen“, sagte etwa WM-Leader Lewis Hamilton. „Je mehr Konkurrenz, desto herausfordernder ist es. Und ich liebe Herausforderungen!“

Bei Red Bull dagegen konzentrierte man sich am gestrigen Frei-Tag auf die eigenen Hausaufgaben. „Wir sind einfach zu langsam“, grollte Max Verstappen. Dazu beklagte sich der Niederländer, dass der RB16B zu stark übersteuere. „Wir müssen an der Abstimmung noch arbeiten“, erklärte Teamchef Christian Horner.

Egal, wer auf Pole steht, ob Hamilton, Verstappen, Leclerc oder Sainz, der Start wird in jedem Fall hochexplosiv. Red Bulls Motorsportchef Dr. Helmut Marko (oben im Bild): „Ich hoffe, dass es in Saint-Devote nicht kracht.“

Richard Köck, Kronen Zeitung

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