22.05.2021 12:00 |

Projekt „H2Carinthia“

Stadt Villach testet den Wasserstoff-Bus

Das Projekt „H2Carinthia“ soll ab 2023 „grünen Wasserstoff“ produzieren, mit dem dann Wasserstofflinienbusse der Post umweltschonend durch Kärnten rollen. Land, Infineon, Postbus, OMV, Linde Gas und HyCentA Reseach GmbH sind beteiligt. Auch „Urgestein Kowatsch“ könnte in Zukunft darauf setzen.

Der erste Wasserstoffdemonstrationsbus wurde von Hamburg direkt nach Villach geliefert. Seit Montag ist er da, seit Dienstag im Linienverkehr unterwegs. Das „grüne“ Gefährt der Zukunft ist binnen zehn Minuten aufgeladen, schafft es mit einer Ladung locker von der Draustadt nach Wien, und wiegt in etwa so viel wie zwei ausgewachsene bzw. drei jüngere Elefanten. „Die Umstellung des Busverkehrs auf Wasserstoffantrieb hat europaweite Strahlkraft für den Standort. Wir wollen nun auch das Klimaministerium für dieses Projekt gewinnen, um Bundesmittel und EU-Gelder nach Kärnten zu holen“, verrät LR Sebastian Schuschnig - aufgrund seiner zweiten Coronaerkrankung via Telefon.

Praxistauglichkeit wird unter Beweis gestellt
Die Technologie soll sowohl im überregionalen Verkehr, als auch im Stadtverkehr erprobt werden. „In Villach setzen wir diesen zwölf Meter langen Wasserstoffbus noch bis Ende Mai im Echtbetrieb ein, um dessen Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen.“

Individualverkehr auf grün bringen
„Und dieses Projekt passt hervorragend zu Villach. Gemeinsam können und müssen wir den Individualverkehr auf grün bringen. Wasserstoff- und Elektrobusse werden die Dieselbetriebenen nachhaltig ersetzen“, ergänzt Bürgermeister Günther Albel, der hofft, „dass die finanziellen Mittel aufgetrieben werden können, damit auch Urgestein Kowatsch aufspringen kann.“

Peter Kleinrath
Peter Kleinrath
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