03.05.2021 11:37 |

Fußach, Gaißau, Höchst

Ausreisetestpflicht für das Rheindelta ab Mittwoch

In den Vorarlberger Rheindelta-Gemeinden Höchst, Fußach und Gaißau mit rund 14.000 Einwohnern gilt ab Mittwoch (0 Uhr) eine Corona-Ausreisetestpflicht. Das hat Landeshauptmann Markus Wallner am Montag bekannt gegeben. Die im Bregenzerwald seit zwei Wochen bestehende Ausreisetestpflicht wird um eine weitere Woche verlängert, ebenso die Masken- und Testpflicht in zwölf Gemeinden der Region. In Lustenau hingegen läuft diese Maßnahme am Dienstagabend aus.

Im Bregenzerwald werden die verschärften Corona-Maßnahmen um eine weitere Woche verlängert. Die Ausreisepflicht und auch die Sicherheitszonen mit Test- und Maskenpflicht in zwölf Bregenzerwälder Gemeinden bleiben. Nur das Distance-Learning für die Oberstufen entfällt ab Mittwoch, klärte Landesrätin Martina Rüscher auf.

Rote Zonen werden in Lustenau aufgehoben
In Lustenau werden von Dienstag auf Mittwoch die Sicherheitszonen aufgehoben, denn die Tendenz der Zahlen sei „recht gut“, wie LH Markus Wallner sagte. Die Oberstufen in Lustenau wechseln wieder in den Schichtbetrieb.

Inzidenz hat sich im Rheindelta in den letzten Tagen verdreifacht
In den Rheindeltagemeinden Höchst, Fußach und Gaißau gab es einen hohen Anstieg bei den Covid-Fällen. Deshalb wird es ab Mittwoch 0 Uhr eine Ausreisetestpflicht für das Rheindelta geben. Da im Rheindelta viele große Betriebe angesiedelt sind, werden sie die Testmöglichkeiten aufstocken, sagte Sicherheitslandesrat Christian Gantner.
Wallner betonte, dass man mit der Gesamtentwicklung der Corona-Pandemie im Land nicht unzufrieden sei, aber besonders auf die Lage in den einzelnen Regionen achten müsse. In den drei Rheindelta-Gemeinden stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende auf 473,8, nachdem sie am 21. April noch 165,1 betragen hatte, wie Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher ausführte. Die Cluster seien insbesondere auf Kindergärten, Betriebe und Großfamilien zurückzuführen, auch viele Kontaktpersonen seien erkrankt. 

Keine Gefahr für Modellregion
Wie mehrmals von den Beteiligten betont wurde, wird die Modellregion durch die Maßnahmen nicht gefährdet. Aber es braucht schnelles Reagieren, um weiterhin eine „Erfolgsregion“ zu bleiben, so Landesrat Gantner.

 Vorarlberg-Krone
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