29.12.2010 14:19 |

Kalt, aber nicht eisig

Silvesternacht mit partytauglichem Wetter

Entwarnung für Party-Tiger: Schneesturm und Eisregen sind in der Silvesternacht bzw. am Neujahrstag nicht zu erwarten, der Donauwalzer zu Mitternacht im Freien sollte - zumindest vom Wetter her - keine Herausforderung darstellen. Laut Wetterdienst Ubimet wird es zwar kalt, aber nicht mehr ganz so eisig wie in den vergangenen Tagen. Im Westen und Südosten sind tagsüber sogar Plusgrade möglich.

Österreich liege zum Jahreswechsel im Übergangsbereich zwischen kalten kontinentalen Luftmassen in der Osthälfte des Landes und etwas milderer Meeresluft im Westen, so die Meteorolgen. Vorerst dominiert zwar noch die Kaltluft, zum Jahresausklang gewinnt die mildere Luft aber langsam an Boden.

Tagsüber scheint am Freitag nach Auflösung lokaler Frühnebelfelder häufig die Sonne. Am Nachmittag bzw. Abend ziehen von Norden ein paar harmlose Wolkenfelder auf. Es bleibt aber überwiegend trocken. Bei schwachem Wind steigen die Temperaturen bis zum Nachmittag auf minus vier bis plus drei Grad, mit den Höchstwerten im Südosten.

In der Silvesternacht halten sich von Oberösterreich bis ins Nordburgenland zum Teil dichtere Wolken, wobei es nördlich der Donau ab und zu auch leicht schneien kann. Störend kann der zeitweise lebhafte Wind aus West bis Nordwest sein. Im Westen und Süden verläuft die Silvesternacht hingegen oft klar, prognostizierte Ubimet am Mittwoch. Um Mitternacht liegen die Temperaturen meist zwischen minus sechs und minus ein Grad, in einzelnen höheren Alpentälern bei minus zehn Grad.

Zu Neujahr ändert sich an der Wetterverteilung zunächst nur wenig, die Sonne scheint vor allem von Osttirol bis ins Südburgenland. Von Norden her ziehen zeitweise dichte Wolken durch, die am Nachmittag und Abend vom Tiroler Unterland bis zum Wienerwald gelegentlich etwas Schneefall oder Schneeregen bringen. West- bis Nordwestwind weht lebhaft, im Donauraum sowie im östlichen Flachland auch kräftig. Vorübergehend wird es etwas milder mit Höchstwerten von minus ein bis plus sechs Grad.

Zu Wochenbeginn geht es laut ZAMG mit den Temperaturen dann wieder bergab: An der Alpennordseite ist es am Montag zeitweise länger trüb und ab und zu schneit es. Sonst setzt sich im Tagesverlauf die Sonne durch. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland teilweise auch lebhaft aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen minus zehn bis minus ein Grad, Tageshöchstwerte minus sechs bis plus ein Grad.

Am Dienstag lösen sich entlang der Alpennordseite die Wolken nach und nach auf, tagsüber scheint die Sonne. Im übrigen Österreich überwiegt, abgesehen von lokalen Nebelfeldern am Vormittag, ebenfalls strahlendes Wetter. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Südwest. Frühtemperaturen minus 15 bis minus sechs, Tageshöchsttemperaturen minus sieben bis minus ein Grad.

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