18.03.2021 11:30 |

Standort gesucht

Wien plant Museum für Hollywoodikone Hedy Lamarr

Hollywoodstar und Erfinderin Hedy Lamarr wurde in den vergangenen Jahren dank Theaterstücken, Dokumentationen und Ausstellungen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit katapultiert. Dass dem auch so bleibt, dafür sorgt das Jüdische Museum Wien: Das Haus hat den Nachlass der 2000 verstorbenen US-Schauspielerin mit österreichischen Wurzeln angekauft. Darunter befinden sich auch ihre Handzeichnungen zur Torpedoabwehr, die als Vorläufer von Bluetooth gilt. Noch wird für das Hedy Lamarr Museum ein permanenter Ausstellungsort gesucht.

Der mit Unterstützung des amerikanischen Freundeskreises des Museums angekaufte Nachlass soll nicht in den Depots verstauben, sondern an einem neuen, permanenten Ausstellungsort in Wien zu sehen sein. Derzeit wird nach einem geeigneten Standort für das Museum gesucht.

Verkäufer der Besitztümer ist Lamarrs Sohn Anthony Loder. Im Hedy-Lamarr-Archiv finden sich Fotos, persönliche Briefe und Dokumenten sowie Kleidungsstücke - und nicht zuletzt ihre legendären Zeichnungen zur Torpedoabwehr.

Im Museum soll die Geschichte der 1914 in Wien geborenen Hedwig Kiesler nachgezeichnet werden, die nach ihrer Emigration einer der größten Hollywoodstars in den 1930ern und 1940ern wurde und zeitweise als „schönste Frau der Welt“ galt. Als Erfinderin gilt sie als Urheberin des Frequenzsprungverfahrens, auf dem heute Bluetooth und WLAN basieren.

Die 2000 in den USA verstorbene Lamarr wurde in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Quelle: APA

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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