Vor allem Hasen

200.000 Tiere liefen vor Büchse oder Auto

198.977 Wildtiere wurden im Vorjahr in Oberösterreich erlegt – oder überfahren. Landeten jedenfalls in der Jagdstatistik. Das sind 20.528 Rehe, Fasane, Hasen und Co. mehr als noch im Jahr zuvor. Vor allem bei den Feldhasen gab’s eine längere Strecke – gleich um 10.630 Stück mehr landeten in Topf oder Pfanne.

In der Statistik (siehe Grafik, die nur die Abschüsse ohne Fallwild zeigt) sieht man, dass die Schwarzkittel am meisten Federn lassen mussten, wurden doch um 150 Prozent mehr Wildschweine erlegt. Allerdings ist dabei die Anzahl mit 2230 erlegten, 14 überfahrenen und zwölf irgendwie anders umgekommenen Wildschweinen im Vergleich zu den anderen Tierarten gering. „Diese Schwankung bei den Beständen und damit der Strecke ist für Schwarzwild ganz normal“, heißt es im Bericht des Landesjagdverbandes.

Mehr Raubwild
Auffällig ist, dass der Bestand beim Raubwild gestiegen ist, wurden doch fast sieben Prozent mehr Füchse und fast 50 Prozent mehr Wiesel erlegt.

Jägerherz blutet
Das Jägerherz blutet, wenn es um die Zahl der überfahrenen Tiere geht. Trotz Corona und Lockdown und damit weniger Verkehr auf den Straßen stieg bei den Rehen die Zahl der von Fahrzeugen „abgeschossenen“ Tiere um 741 Stück. Damit sind - landesweit - 13,8 Prozent der 78.384 Rehe in der Statistik nicht von Waidmännern erlegt worden.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Montag, 08. März 2021
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