„Es ist zu mühsam“

Novak Djokovic gegen Rückkehr zu Normalbetrieb

Tennis
16.02.2021 17:43
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und die deutsche Nummer eins Alexander Zverev haben sich dagegen ausgesprochen, momentan zum gewohnten Turnierkalender mit Reisen von Ort zu Ort zurückzukehren. Die Mehrheit der Spieler, mit denen er gesprochen habe, wolle sich nicht immer wieder wegen der Coronavirus-Pandemie in Quarantäne begeben müssen, sagte Djokovic.

Daher gebe es Gespräche mit der Herren-Profiorganisation ATP, erklärte Djokovic nach seinem Viertelfinal-Sieg über Zverev bei den Australian Open am Dienstag in Melbourne. Er warte auf Antworten, fügte der 33-jährige Serbe hinzu.

In Melbourne mussten alle Profis und ihre Betreuer eine zwei Wochen lange Quarantäne absolvieren und durften nur für fünf Stunden am Tag das Hotel für Training und Fitness verlassen. Wer positiv getestet war oder als Erstkontakt galt, musste komplett im Hotel bleiben. Die Preisgelder auch für die ersten Runden waren dafür wesentlich höher als bei kleineren Turnieren.

Die nächsten Events stehen in Argentinien, Singapur und Frankreich auf dem Programm. „Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie wir das handhaben sollen“, sagte Djokovic. In Melbourne gab es als Vorbereitung sechs parallele Veranstaltungen.

Auch Zverev betonte, der gewohnte Turnierbetrieb sei derzeit nicht möglich. Spieler würden sich verletzen, es gebe je nach Reisepass Beschränkungen. „Die ATP sollte vielleicht so einen Veranstaltungsort wie hier haben und mehrere Wochen an einem Ort spielen“, schlug der 23-jährige Hamburger vor. Da es in Europa ohnehin keine Zuschauer geben werde, sei es egal, wo welches Turnier ausgetragen werde.

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