Dominic Thiem ist trotz der großen Entfernung immer im Kontakt mit seinem Trainer Nicolas Massu. Der Chilene versorgt ihn sogar mit Tipps. Kolumne von Peter Moizi.
Im letzten Jahr feuerte Nicolas Massu mit seinem jüngeren Bruder Stefano Dominic Thiem in der Spielerbox euphorisch an, nach jedem Sieg umarmten sich die beiden innig, posteten glücklich Selfies auf Instagram.
Nach dem positiven Corona-Test vor dem Abflug konnte der Chilene nicht mehr rechtzeitig nach Down Under nachreisen, Massu verfolgte den Sieg über Michail Kukuschkin in seinem Appartement in Miami vor dem Fernseher. „Dominic hat alles gut gelöst, jetzt ist er im Turnier drinnen“, analysierte er.
Massu und Thiem stehen telefonisch in Kontakt, via Handy gibt der Coach auch einige Tipps und bereitet Dominic auf die Gegner vor. „Ich vermisse ihn hier“, erzählt der Lichtenwörther, „nicht nur als Coach - sondern auch als Freund.“
Das sportliche Kommando bei den Australian Open hat Trainer-Papa Wolfgang. „Er macht seine Aufgabe hervorragend, ich habe auch ohne Massu in Melbourne ein perfektes Team um mich.“
Neben Wolfgang kümmern sich auch Physiotherapeut Alex Stober, Manager Herwig Straka und Bruder Moritz um Dominic. „Jeder hat seine Aufgaben, alles ist eingeteilt“, sagt Dominic.
Peter Moizi, Kronen Zeitung
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