04.02.2021 07:30 |

Hinter Kulissen

Tourismus-Reform: Da brodelt es gewaltig!

Nur noch elf statt 96 Verbände, der steirische Tourismus wird auf neue, schlankere Beine gestellt - das haben wir kürzlich berichtet. So unproblematisch wie von der Politik angedacht dürfte die Reform aber nicht über die Bühne gehen, hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Es geht um Geldrückforderungen und böse Emails.

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Dass mit der Reform nicht alle bislang bestehenden Tourismusverbände Freude haben, war von Anfang an klar - ein Mail aus dem zuständigen Referat dürfte das Fass bei einigen aber zum Überlaufen gebracht haben. Auf den Punkt gebracht steht darin, dass man keinesfalls die Vermögenswerte des Verbandes in „schädigender Weise“ abziehen dürfe. Sogar der „Tatbestand der Untreue“ wird da aufgeworfen - natürlich ein Schlag ins Gesicht all jener Vorstände, die sich über einen Kamm geschoren und sogar der Unredlichkeit bezichtigt fühlen.

Hintergrund dürfte sein, dass einige Gemeinden jetzt Gelder von den bestehenden Tourismusverbänden zurückfordern (in einem Fall sogar rückwirkend aus dem Jahr 2009!), weil „das Geld für uns ist und nicht für irgendeinen großen Verband“, so der Tenor.

„Mit dem Mail aus dem Ressort sollten keinesfalls Tourismusverbände unter Generalverdacht gestellt werden“, beeilt man sich im zuständigen Büro von Barbara Eibinger-Miedl zu betonen. „Uns ging es darum, im Vorfeld aufzuklären, damit gar keine Fehler passieren.“ Da gibt es sicher Fortsetzungen. . .

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