22.01.2021 10:05 |

70 Naturbahnen

Ein neues Gütesiegel für die Kärntner Rodelbahnen

Trotz der dem Klimawandel geschuldeten schlechten Bedingungen soll der Rennrodelsport auf Naturbahnen in Kärnten nicht sterben. Dieses Ziel hat sich der Landesrodelverband gesetzt und möchte mit einem neuen Kärntner Rodel-Gütesiegel auch den etwa 70 Bahnen in unserem Land helfen und deren Attraktivität damit steigern. Die Kufen sollen bald wieder glühen.

Der Kärntner Rodelverband mit dem Führungstrio Martin Mayerhofer, Reinhold Pirker und Dietmar Oberlerchner bemüht sich trotz widriger Umstände um den Rennrodelsport auf Naturbahnen in Kärnten. Oberlerchner: „In den vergangenen Jahren waren die Voraussetzungen nicht gut. Der Klimawandel mit wenig Schnee, warmen Temperaturen und Tauwetterperioden machten unserem Sport schwer zu schaffen.“

Wichtig für Trainingsmöglichkeiten 
Für den Sport wäre es wichtig, entsprechende Trainingsmöglichkeiten zu haben. Das freilich setze aktive Vereine und Rodelbahnen voraus. Derzeit bemühen sich die Klubs in Frantschach und Feld am See sowie Rangersdorf, attraktive Bahnen zu errichten. Dietmar Oberlerchner aus Feld am See: „Daneben haben wir mit der Villacher Alpenarena eine weitere Trainingsmöglichkeit ins Leben gerufen.“ Nun geht es aber an die Qualität und Sicherheit der einzelnen Bahnen.

Ähnlich dem Kärntner Pistensiegel wurde das Rodel-Gütesiegel erarbeitet, damit wurden genaue Voraussetzungen und Richtlinien für die Errichtung, Wartung, Betreuung und Betriebsführung geschaffen. Es werden aber auch die Anforderungen für die Benützer der Bahnen definiert und mittels Beschilderung kundgemacht. Dietmar Oberlerchner: „Unter die Kriterien fallen so Dinge wie Sohlenbreite, Neigung, Sicherheitsstreifen, Ausläufe, bauliche Absicherungen, aber auch etwaige Beleuchtung und Präparierung.“

Es ist viel Potenzial vorhanden 
Bisher wurde das Rodelgütesiegel an die Rodelbahn Katschberg mit dem Start bei der Gamskogelhütte und an die Rodelbahn Opferholz in Viktring vergeben. „Wir werden in Zukunft auch versuchen, interessierte Rodelbahnbetreiber und Vereine in ihren Bemühungen um unseren Sport finanziell zu unterstützen“, kündigt Verbandsvize Oberlerchner an. „Es ist viel Potenzial vorhanden, wir sollten es daher nutzen.“

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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