„Krone“- Gemeindeserie

Reichenfels: Das „Tor zum Paradies Kärntens“

Kärnten
13.01.2021 12:00

Reichenfels ist die am nördlichsten gelegene Gemeinde des Lavanttals und wird als „Tor zum Paradies Kärntens“ bezeichnet.

Den Gold- und Silbervorkommen, die im Mittelalter abgebaut wurden und Reichtum und Wohlstand in die Region brachten, verdankt die heutige Marktgemeinde auch ihren klingenden Namen.

Der wohl größte Schatz, den Reichenfels bis heute beibehalten hat, ist die unverfälschte Natur, die Gästen und Einheimischen im Winter wie im Sommer Erholung bietet. Nicht umsonst wird die Region, die durch den Obdacher Sattel von der Steiermark getrennt wird, oft auch als „das Tor zum Paradies Kärntens“ bezeichnet.

Einst florierte dort auch der Skitourismus. So galt der Rainsberg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sogar österreichweit als beliebtes Familienskigebiet und als eine der bestbesuchten Kärntner Skiregionen.

(Bild: Hronek Eveline)

In den Sechzigerjahren wurden dort drei Liftanlagen errichtet. Kurzzeitig gab es sogar die Idee, das Skigebiet mit dem gut 18 Kilometer entfernten Klippitztörl zu verbinden. 1994 war es letztlich jedoch geschlossen worden, die Lifte wurden nach und nach abgebaut.

Die Pistentrassen, alten Lifthäuschen sowie ehemaligen Hotelanlagen zeugen noch heute von der großen Skitourismus-Vergangenheit der Kommune, die bei Wanderern und Tourengehern nach wie vor beliebt ist.

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