Pläne stehen bereits:

Hausärzte sollen die „Impfmeister“ sein

Schnell und unkompliziert sollen die Vakzine in Niederösterreich bald verimpft werden. Dabei setzen die Behörden vor allem auf die Expertise und Hilfe der heimischen Hausärzte.

Nicht nur über, sondern auch mit den Hausärzten wird hierzulande in Sachen Corona-Impfung gesprochen. In einer eigens anberaumten Sitzung mit den Ärztevertretern des Landes wurde gestern der Grundstein für die geplante Verimpfung der Vakzine gelegt. Wie berichtet, soll die Immunisierung der breiten Bevölkerung hierzulande nicht in Impfzentren, sondern wohnortnahe und von Medizinern im niedergelassenen Bereich durchgeführt werden.

„Die Dosen sollen möglichst rasch an die Ordinationen geliefert werden, sodass dort bald mit der Verimpfung begonnen werden kann“, hieß es in der Sitzung. Zudem könnten die Hausärzte laut „Krone“-Informationen aber auch für die Anmeldung und Unterteilung der Patienten in die diversen Risikogruppen verantwortlich sein. Auch erste Terminvorschläge für einen Stichtag, ab dem die breite Bevölkerung dann geimpft werden kann, sollen bald bekannt gegeben werden.

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Die Hausärzte kennen ihre Patienten am besten und können wichtige Fragen zur Impfung dann auch gleich direkt vor Ort beantworten.

Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesrätin für Gesundheit

Wie wichtig eben diese Stichtage im Kampf gegen die Pandemie werden, zeigt einmal mehr ein Blick auf die Infektionszahlen. Insgesamt 351 neue und somit im Vergleich mit den anderen Bundesländern auch wieder einmal die meisten Fälle wurden gestern aus den Laboren zwischen Enns und Leitha vermeldet. Und auch die Replikationszahl hat sich inzwischen wieder auf den Faktor 1,08 erhöht. „Leider nimmt das Infektionsgeschehen durch eigentlich verbotene vermehrte soziale Kontakte aktuell wieder stark zu“, analysiert man im Sanitätsstab.

Besonders stark grassiert das Virus derzeit im Bezirk Zwettl. Auch zwölf Bewohner des dortigen Landespflegeheims gelten als infiziert. Sie haben sich wohl kurz vor ihrer Impfung, die laut Landesgesundheitsagentur am Freitag startete, mit dem Coronavirus angesteckt.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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