Seilbahn-Projekt

Potenzialanalyse soll Bund doch noch überzeugen

Wird jemals in luftigen Höhen im Linzer Süden eine Seilbahn als Öffi-Variante schweben? Wenn es nach FP-Stadtvize Markus Hein geht, auf jeden Fall. Und das obwohl Grünen-Ministerin Leonore Gewessler zuletzt keine positiven Signale diesbezüglich Richtung Linz sandte. Eine Potenzialanalyse soll sie umstimmen.

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Nachdem sich gestern in Wien SPÖ und Neos darauf geeinigt haben, ein Stadtseilbahnprojekt zwischen Hütteldorf und Ottakring zu prüfen, will auch FP-Stadtvize Markus Hein die Linzer Bestrebungen für ein Gondelsystem im Süden wieder vorantreiben. „Ich blicke etwas neidisch nach Wien. Wie man aus der Vergangenheit weiß, werden es die mit ihrem Anlauf wohl um einiges leichter haben. Städte wie unsere sind da klar im Nachteil“, so Hein. Dennoch will er das Thema keinesfalls ruhen lassen.

„Umweltfreundlich, zuverlässig, staufrei“
Die Vorteile für die Stadtseilbahn von Ebelsberg bis zum Pleschinger See liegen laut Machbarkeitsstudie auf der Hand. „Umweltfreundlich, zuverlässig, staufrei und etwa im Vergleich zu einer U-Bahn günstig“, so der FP-Stadtvize. Der nun mit einer Potenzialanalyse, für welche das Institut für Raumplanung beauftragt werden soll, die Gesamtwirksamkeit des Projekts im Linzer Süden eruieren lassen will.

Bei Ministerin „anklopfen“
Hein: „Dies ist ein wesentlicher Schritt, um die Sinnhaftigkeit der Seilbahn darlegen zu können.“ Damit will er dann noch einmal bei Gewessler „anklopfen“, um die Ministerin auf ihre Intention im Regierungsprogramm, Seilbahnen als Verkehrsmittel zu begrüßen, zu erinnern.

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