Traum von Pinzgau 2025

Die letzte große Mission des Peter Schröcksnadel

Wintersport
30.09.2020 06:34
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die WM in Saalbach-Hinterglemm 1991 war für Peter Schröcksnadel die erste als ÖSV-Präsident. Nun setzt sich der 79-Jährige vehement dafür ein, dass die Pinzgauer Samstag den Zuschlag für 2025 erhalten.

Wie die Zeit vergeht:1990 wurde Peter Schröcksnadel zum ÖSV-Boss gewählt. Seine erste Ski-WM als Präsident in Saalbach-Hinterglemm im Jahr darauf wurde mit dem Sieg in der Nationenwertung und elf Medaillen, fünf davon in Gold, gekrönt. 30 Jahre später treibt den nun 79-Jährigen noch eine letzte große Mission an: Er will die Ski-WM 2025 wieder nach Saalbach holen! Ehe sogar er dann möglicherweise einmal ans Aufhören denkt.

Aber zuvor gilt der volle Fokus Österreichs WM-Bewerber, der sich am Samstag in einer FIS-Videokonferenz den Gegnern Garmisch (D) und Crans Montana (Sz)stellt. Gleich im Anschluss entscheiden die 16 FIS-Vorstandsmitglieder, darunter Schröcksnadel selbst, über den WM-Ort in fünf Jahren.

Nach der verlorenen Abstimmung gegen Méribel/ Courchevel für 2023 munterte Österreichs Ski-Zampano die Delegation auf: „2025 kriegen wir die WM, das haben mir alle versprochen.“ Schon dort ließ Schröcksnadel seine Kontakte spielen, holte gleich die Delegierten aus Norwegen und Frankreich mit ins Boot für die Wahl des Austragungsortes 2025, dienun bevorsteht. „Mit neun Stimmen sind wir definitiv durch“, sagt Saalbachs Delegationsleiter, Ex-Abfahrer Bartl Gensbichler. Der überzeugt ist, dass „Schröcksi“ seinen Einfluss voll spielen lässt. „Und zwar mit 150.000 Prozent.“ Damit Österreich nach Schladming 2013 wieder eine Ski-WM erhält.

Herbert Struber, Kronen Zeitung

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