Bande aus Lettland

Kamera filmte Flucht nach versuchtem Feuer-Mord

Die Verdächtigen prahlen mit Delikten, die sie in ihrer Heimat Lettland begangen haben wollen, vom Mordversuch an ihrem Komplizen (49) in einem Linzer Hotel wollen sie aber nichts wissen. Doch Überwachungsvideos zeigen, wer wann das Zimmer, in dem Sergej E. fast erschlagen und angezündet worden war, verlassen hatte.

Die vier gefassten Betrüger, von denen einer wieder auf freiem Fuß ist, geben sich unwissend, gestehen maximal, dass es eine Prügelei im Zimmer von Sergej E. im Hotel Mama Muh in Linz gegeben habe. Doch die Überwachungskamera zeigt genau, wie zuerst der 30-jährige Lette, der jetzt wieder frei ist, und danach seine drei Komplizen (44, 46, 50) den Raum verlassen. Und auch, wie zwei davon wieder zurückkommen, und wieder gehen - wenig später loderten die Flammen, die den vermeintlich toten Sergej und Spuren verbrennen sollten. Welcher Brandbeschleuniger verwendet wurde, ist noch unklar, hier laufen noch Analysen.

Nicht mehr in Lebensgefahr
Der von zwei Polizisten gerettete 49-jährige Lette ist aktuell nicht mehr in akuter Lebensgefahr, er hat aber massive Kopfwunden und schwere Verbrennungen. Gegen die Bande wird wegen Mordversuchs, Brandstiftung und auch versuchten Betrugs ermittelt. Bekanntlich waren zwei Täter noch am Mittwoch, 15 Stunden nach dem Mordversuch, in einer Bankfiliale an der Landstraße aufgetaucht, um mit falschen Papieren ein Konto zu eröffnen, um es zu überziehen und dann unterzutauchen.

Markus Schütz
Markus Schütz
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Dienstag, 27. Oktober 2020
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