24.09.2020 10:47 |

Kein Fan der Sussexes

Trump ätzt über Harry, der benötige „viel Glück“

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump ist kein Freund des Herzogs und der Herzogin von Sussex. Nachdem das Paar nun im TV quasi dazu aufgerufen hat, seinen Konkurrenten Joe Biden zu wählen, ätzte er, er sei wirklich kein Fan von Meghan. Prinz Harry „wünsche er viel Glück“. Der habe es nötig.

Bei einem TV-Auftritt für das TIME100-Spezial auf ABC forderte das Paar, das seit März mit seinem Sohn Archie in den USA lebt, die Zuschauer zum Wählen auf. „Wir sind sechs Wochen von der Wahl entfernt und heute ist Tag der Wählerregistrierung. Alle vier Jahre wird uns gesagt: ‚Das ist die wichtigste Wahl unseres Lebens.‘ Aber das ist es. Wenn wir abstimmen, werden unsere Werte in die Tat umgesetzt und unsere Stimmen werden gehört“, so das Paar.

„Kein großer Fan“
Obwohl die beiden keinen bestimmten Kandidaten empfohlen haben, wurde eine Aussage von Prinz Harry von Beobachtern doch auf Trump bezogen.

Prinz Harry forderte die Zuschauer auf, vor der Wahl, die am 3. November stattfindet, sorgfältig darüber nachzudenken, wie sie online miteinander umgehen. „Wenn das Schlechte das Gute überwiegt, für viele, ob wir es erkennen oder nicht, untergräbt es unsere Fähigkeit, Mitgefühl zu zeigen, und unsere Fähigkeit, uns selbst in die Situation eines anderen zu versetzen. Wenn wir uns diesem November nähern, ist es wichtig, dass wir Hassreden, Fehlinformationen und Online-Negativität ablehnen.“ Trump ist auf Twitter hochaktiv und oft wenig zurückhaltend mit seinen Postings.

Bei einem Pressegespräch sprach ein Reporter Trump nun auf die Aussagen der Ex-Royals an. Der antwortete pikiert: „Ich bin kein großer Fan von ihr und ich würde sagen, dass sie das schon mitbekommen hat, und ich wünsche Harry viel Glück - der wird das nötig haben.“

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Ich bin kein großer Fan von ihr und ich würde sagen, dass sie das schon mitbekommen hat, und ich wünsche Harry viel Glück - der wird das nötig haben.

Donald Trump über Herzogin Meghan und Prinz Harry

Will Harry US-Amerikaner werden?
Die Spitze des US-Präsidenten ist nicht die einzige Aufregung, die der Auftritt des Prinzen in dem Video erzeugt hat. In der Rede erklärte er auch: „Bei dieser Wahl werde ich nicht in der Lage sein, hier in Amerika zu wählen.“ Das klingt ja fast so, als würde er die US-Staatsbürgerschaft anstreben und Großbritannien für immer den Rücken kehren wollen. In einer Heimat und bei seiner Familie dürfte das nicht gerade für Begeisterung sorgen. 

„Wie Sie vielleicht wissen, konnte ich mein gesamtes Leben in Großbritannien auch nicht wählen“, erklärte er. Der Grund dafür ist, dass sich die königliche Familie politisch nicht äußern darf. Das Königshaus wollte britischen Medien zufolge keine Stellungnahme zu Harrys Aussagen abgeben.

Deal mit Netflix
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben Anfang des Jahres ihren Ausstieg aus dem Königshaus erklärt. Ihr Sohn Archie soll in den USA, fernab des Trubels um die Royal Family, aufwachsen, sie selbst wollen finanziell unabhängig sein. Mit dem Streamingdienst Netflix hat das Paar mittlerweile einen millionenschweren Vertrag abgeschlossen. Die ehemalige Schauspielerin und der jüngere Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana wollen für das Portal Inhalte produzieren, die Hoffnung geben.

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz
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