Die Bildungsdirektion hat seit den ersten Corona-Verdachtsfälle eine Hotline eingerichtet. Was zuerst fast ein Geheimtipp war, ist „gewachsen und gewachsen“, sagt Vize-Bildungsdirektorin Melanie Öttl. Kurz vor dem Lockdown zählte man mehr als 300 Anrufe pro Tag, seit der zweiten Schulschließung im Juni in OÖ rufen vermehrt auch Eltern an.
Was wird jetzt häufig gefragt?
Öttl: „Die Schulen studieren gerade die Unterlagen des Ministeriums durch. Sie rufen an und fragen uns: Was heißt die Vorgabe ganz konkret? Was bedeuten die Hygienevorschriften für unsere Schule? Wie können wir uns vorbereiten?“
Jeden Freitag Umstellung
Seit Freitag ist die Schulampel Verordnung. Sie wird jeden Freitag umgestellt. Ändert sich die Ampelfarbe, kann es sein, dass es nach dem Wochenende neue Regeln gibt, oder die Schule gar geschlossen ist? „Wir rechnen nicht damit, dass es plötzlich von Grün auf Rot springt, sagt Öttl. „Aber man weiß nie, wie sich Infektionen entwickeln. Die Schulen sind ja selbst die besten Krisenmanager, die wissen, wie sie die Eltern erreichen.“
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