Das sagt die Austria

Sportchef Stöger: „Bin verärgert und enttäuscht“

Katerstimmung bei der Austria! Altach hat sich in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga an die Spitze gesetzt. Die Vorarlberger schlugen die Violetten am Dienstagabend in Wien mit 2:0 (1:0) und ließen den bisherigen Spitzenreiter damit hinter sich. Die Kritik von Sport-Vorstand Peter Stöger, Trainer Christian Ilzer und Christoph Monschein nach der Heimniederlage fiel zum Teil hart aus.

Sport-Vorstand Peter Stöger: „Es ärgert mich, dass man die Anfangsphase total verschläft, dann ein bisschen eine Reaktion zeigt und danach so einen Ausschluss kassiert. Enttäuscht bin ich, wie die zweite Halbzeit beim 0:2 abgelaufen ist - denn da war gar keine Gegenwehr mehr da. Wir sind zurecht in der unteren Gruppe. Die Zielsetzung muss sein, die Qualigruppe zu gewinnen. Ich weiß nicht, ob dieser sportliche Faktor überall angekommen ist. Wenn von den Rängen nichts an Emotion und Kritik oder Unterstützung kommt, dann muss diese Motivation aus dem heraus kommen, dass man sich aufs Ureigenste - nämlich das Fußballspielen - konzentriert. Das habe ich heute sehr vermisst“

Trainer Christian Ilzer: „Bei allem Respekt vor der Leistung von Altach, die verdient gewonnen haben auch aufgrund der Vielzahl an Torchancen, müssen wir uns das heute schon selbst umhängen: Nach einer Minute in Rückstand, einer Gelb-Roten Karte nach einer halben Stunde und einem Eigentor, ist gegen eine doch sehr starke Altacher Mannschaft hier nichts zu holen. Wenn wir dieses Selbstverständnis hätten, dann muss dieses 0:1 komplett egal sein. Aber das gelingt uns im Moment nicht. Wir hätten vielleicht ein so ein Spiel in Unterzahl drehen müssen, um diesen Schlüsselmoment erlebt zu haben. Die Saison hat sehr schwierig begonnen, wir haben uns ein bisschen erfangen zwischendrin, aber es wird wahrscheinlich bis zum Schluss eine extrem zähe Saison bleiben. Wir müssen heute, morgen unsere Wunden lecken und dann auf nach Mattersburg und dort gewinnen. Nicht groß in Worten und Erklärungen verlieren, sondern am Samstag in Mattersburg ganz klar am Platz eine Reaktion zeigen.“

Christoph Monschein: „Mir fehlen ein bisschen die Worte. Wir bringen einfach nicht auf den Platz, was wir uns vornehmen. Wir sind mit der ersten Aktion in Rückstand geraten und waren dann auch recht schnell ein Mann weniger - dann war es schwer für uns. Es ist meine Aufgabe, vorne Lösungen zu finden - das ist mir diesmal nicht gelungen. Ich hoffe, wir machen es im nächsten Spiel besser.“

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Dienstag, 07. Juli 2020
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