31.05.2020 10:52 |

Auch NFL-Chef reagiert

Shiffrin entsetzt, S04-Profi gedenkt George Floyd!

Mikaela Shiffrin war nach dem gewaltsamen Tod des US-Amerikaners George Floyd durch einen Polizisten entsetzt. Auch Schalke-Star Weston McKennie schickte eine Message in sein Heimatland. NFL-Chef Roger Goodell besuchte die Familie des Verstorbenen und sprach sein Beileid aus. 

„Vielleicht ist es nicht mein Problem...ich bin derzeit mit so vielen Sachen beschäftigt. Zu vielen. Ich kann nicht noch mehr Last ertragen. Es betrifft mich nicht direkt, das heißt, es macht nichts, wenn ich nicht dagegen aufstehe...FALSCH. Und jetzt sagt mir, dass ich eine Sportlerin bin und mich mit dem Sport beschäftigen soll“, schrieb die US-Ski-Queen auf Twitter. 

Auch Schalke-Star Weston Mckennie setzte ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Er trug eine Armbinde mit der Aufschrift „Justice for George Floyd - Gerechtigkeit für George Floyd“. Nach dem Match tweetete er: „Wir müssen für das, woran wir glauben, aufstehen.“

Der Chef der amerikanischen Football-Liga NFL, Roger Goodell, hat der Familie des bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis getöteten Afroamerikaners George Floyd sein Beileid ausgesprochen. In einer Stellungnahme auf der NFL-Homepage erklärte Goodell, die NFL-Familie sei zutiefst betroffen von den tragischen Ereignissen.

„Die Reaktionen der Demonstranten auf diese Vorfälle spiegeln den Schmerz, die Wut und den Frust wider, den so viele von uns empfinden“, schrieb Goodell. Wie die momentanen Ereignisse unterstrichen, bleibe für das Land und die Liga viel zu tun. „Es bleibt ein dringender Handlungsbedarf“, erklärte Goodell, der an zwei weitere Fälle erinnerte. Die Liga sei sich ihres Einflusses bewusst und nehme ihre Verantwortung an. Man wolle die systemischen Themen zusammen mit Spielern, Klubs und Partnern weiterhin angehen.

Im American Football hatte der damals bei den San Francisco 49ers beschäftigte Quarterback Colin Kaepernick 2016 eine Protestwelle zum Thema soziale Ungerechtigkeit in den USA gestartet. Der heute 32-Jährige war während der Nationalhymne auf die Knie gegangen. Seit 2017 bekam er keinen Vertrag mehr. Kaepernick hatte bei Twitter nach dem Tod von Floyd geschrieben: „Wir haben das Recht, uns zu wehren.“

Auch Casey schreibt
Basketball-Trainer Dwane Casey von den Detroit Pistons schrieb auf der Homepage des NBA-Clubs, die jetzigen Ereignisse erinnerten ihn an seine Kindheit in Kentucky. Vor 54 Jahren sei er als damals Achtjähriger „in eine weiße Schule gegangen, in der ich weder erwünscht noch willkommen war. Damals habe er sich hilflos gefühlt. Diese Empfindungen hätten auch heutzutage immer noch viele Menschen. “Die Ungerechtigkeiten gehen weiter, und nichts scheint sich zu ändern", erklärte Casey.

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