„Shame on you!“

TV-Star beschimpft Mesut Özil als „erbärmlich“!

Riesige Aufregung um Mesut Özil in England: Weil sich der deutsche Fußball-Weltmeister von 2014 angeblich weigern soll, in Zeiten der Coronavirus-Pandemie auf 12,5 Prozent seines Gehalts zu verzichten, bricht aktuell eine Woge der Empörung über ihm zusammen. Der ohnehin nie auf den Mund gefallene TV-Starmoderator Piers Morgan geht sogar so weit, Özils Verhalten als „erbärmlich“ zu bezeichnen ...

In der Morgen-Show des Senders ITV redete sich Morgan, ein berühmt-berüchtigter „Dauer-Twitterer“ und Ex-CNN-Reporter , regelrecht in Rage. „Erbärmlich, aber nicht überraschend! Immerhin bekommt Özil 350.000 Pfund die Woche, obwohl er seit 2017 NICHTS mehr tut“, so Morgan, der sich als Arsenal-Fan durchaus berechtigt zu fühlen scheint, die seit einiger Zeit immer wieder heftig diskutierten sportlichen Auftritte des Deutschen zu kritisieren.

Hintergrund der Überlegung zur Gehaltskürzung, die offenbar lediglich von drei Spielern der „Gunners“ nicht akzeptiert wurde - darunter eben auch von Mesut Özil -, ist, dass man den Klub in der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelösten Zwangspause in der Premier League nicht auch noch in eine finanzielle Schieflage kommen lassen will. Immerhin: Sollte sich Arsenal am Ende der laufenden oder der kommenden Saison noch für die Champions League qualifizieren, dürften die Spieler einen „großen Bonus“ erwarten, hieß es zuletzt aus Klubkreisen.

Das nicht zu akzeptieren, wie es offenbar bei Özil der Fall ist, will wiederum Morgan nicht akzeptieren. „Einige der jüngeren Spieler, die bedeutend weniger Geld verdienen als Du, verzichten auf 12,5 Prozent ihres Gehalts, ein winziger Tropfen im Vergleich zum Meer von Geld, in dem Du schwimmst. Und Du verzichtest nicht, weil Du erst abwarten willst, wie sich die finanzielle Situation weiterentwickelt, während Du auf Deinem Hintern sitzt und jede Nacht auf der Playstation spielst? Ernsthaft?“

Freilich: Die Kritik an Özil wird nicht uneingeschränkt geteilt! So verweist man gerne darauf, dass Özil bereits lange vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie viel Geld für wohltätige Zwecke gegeben habe. Unter anderem habe er mehr als 1000 Operationen für Kinder auf der ganzen Welt bezahlt, für die Versorgung von 100.000 Menschen in Flüchtlingslagern in der Türkei und in Syrien gesorgt. Auch habe er 250.000 Euro für kranke Kinder in Brasilien gespendet - die Kritik von Morgan, vor allem auch vom Ton her, sei daher unangebracht ...

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Samstag, 05. Dezember 2020
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