15.04.2020 16:23 |

Gruseliger Arztfehler

Für tot erklärte Frau bewegte sich in Leichensack

Eine Arzt in Paraguay hatte eine Krebspatientin für tot erklärt - als die Bestatter den Körper der 46-jährigen Gladys Rodriguez de Duarte für die Beerdigung vorbereiten wollten, stellten sie allerdings fest, dass die Frau noch lebte. Die Familie erhebt nun schwere Vorwürfe gegen den Mediziner. Die Staatsanwaltschaft kündigte bereits eine Untersuchung des rätselhaften Vorfalls an.

Die 46-Jährige wurde am Samstagmorgen in die Privatklinik San Fernando in Coronel Oviedo eingeliefert, weil sie an zu hohem Blutdruck litt. Nur zwei Stunden später teilte der Arzt der Familie mit, dass ihre Angehörige verstorben sei. Die Sterbeurkunde hatte er bereits ausgestellt. Dort wurde als Todesursache Gebärmutterkrebs angegeben.

Erst Bestattern fiel auf, dass Frau noch lebte
Der vermeintliche Leichnam wurde an ein Bestattungsunternehmen übergeben. Die Mitarbeiter machten schließlich eine schockierende Entdeckung, als sie den Körper waschen wollten: Die „Tote“ bewegte sich im Leichensack.

Familie: „Nackt wie ein Tier mit Sterbeurkunde übergeben“
Rodriguez de Duarte wurde daraufhin wieder ins Spital gebracht, wo sie derzeit weiter behandelt wird. Ihr Ehemann Maximo erstattete Anzeige bei der Polizei gegen den Arzt, der seiner Gattin den Tod bescheinigte. „Er übergab sie uns nackt wie ein Tier mit ihrer Sterbeurkunde. Er hat sie nicht einmal reanimiert“, berichtete die Tochter der Patientin, Sandra Duarte, dem Fernsehsender TV Aire. Ihre Familie habe auf das Urteil des Arztes vertraut.

Miriam Krammer
Miriam Krammer
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