03.04.2020 18:54 |

12.000 noch im Ausland

Über 7000 Österreich mit Sonderflügen heimgeholt

Bisher sind mehr als 7000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Menschen nach Österreich zurückgeflogen worden. Der insgesamt 36. Rückholflug erfolgte am Freitag von der nigerianischen Hauptstadt Abuja nach Wien, teilte Außenminister Alexander Schallenberg mit. Rund 12.000 beim Ministerium reiseregistrierte Österreicher befinden sich demnach noch im Ausland.

In der Türkei und in Neuseeland festsitzende Österreicher können am Mittwoch bzw. Donnerstag per Rückholflug nach Hause zurückkehren, hatte das Außenministerium zuvor auf Twitter bekannt gegeben. Demnach fliegt die Fluglinie Level (VK4101) am 8. April um 17.00 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) aus Istanbul nach Wien.

Die AUA (OS 1024) bringt wiederum am 9. April um 16 Uhr neuseeländischer Ortszeit (5 Uhr MESZ) Ausreisewillige aus Christchurch auf der Südinsel nach Auckland auf der Nordinsel, und fliegt von dort um 19 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ) über Kuala Lumpur zurück nach Wien.

Registrierung im Internet
Das Außenministerium rief alle österreichischen Rückreisewilligen in Neuseeland und der Türkei auf, sich für die Flüge umgehend auf der Plattform https://heimflug.austrian.com anzumelden. Eventuelle weitere Rückholungen aus Neuseeland würden in Kooperation mit anderen EU-Staaten durchgeführt, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Peter Guschelbauer.

Zusammenarbeit mit Deutschland
Besonders vulnerable Personen seien bereits in Zusammenarbeit mit Deutschland ausgeflogen worden. Außerdem soll es mit den Flügen von Qatar Airways in Zukunft auch eine kommerzielle Rückreisemöglichkeit aus Neuseeland geben, teilte er mit. Die neuseeländische Regierung hatte Rückführungsflüge für gestrandete Ausländer zunächst gestoppt, sie jedoch ab Freitag wieder genehmigt, um die „sichere und geordnete Ausreise Zehntausender“ zu ermöglichen.

Auf https://heimflug.austrian.com schien zudem ein Rückholflug aus Moskau auf. Dieser sollte am Dienstagabend nach Wien abheben. Sechs Österreicher befanden sich laut Außenministerium unterdessen an Bord einer deutschen Maschine mit insgesamt 250 Plätzen, die am Freitag in Bangkok abhob. Ziel war Frankfurt.

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