Kurve flacht ab

Italien: 727 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden

Ausland
01.04.2020 20:04

In Italien ist die Zahl der Coronavirus-Toten am Mittwoch erneut gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden sind 727 weitere Todesopfer dazugekommen. Der Zivilschutz des Landes teilte am Mittwoch mit, dass mittlerweile bereits 13.155 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben sind. Die Zahl der Neuinfizierten blieb jedoch stabil, was Experten optimistisch stimmt.

Die Zahl der Infizierten in Italien stieg von 77.635 auf 80.572. In der Lombardei, der innerhalb des Landes am stärksten betroffenen Region, wurden 394 zusätzliche Todesopfer gegenüber Dienstag verzeichnet. Insgesamt lag die Zahl der Coronavirus-Toten in der norditalienischen Region damit bei 7593. 

Obwohl in der Lombardei sowie in ganzen Italien noch immer sehr viele Corona-Todesopfer zu beklagen sind, flacht die Epidemiekurve immerhin schon etwas ab. (Bild: AP)
Obwohl in der Lombardei sowie in ganzen Italien noch immer sehr viele Corona-Todesopfer zu beklagen sind, flacht die Epidemiekurve immerhin schon etwas ab.

Lombardei am stärksten von der Pandemie betroffen
Nach der Lombardei sind nach wie vor die Emilia Romagna und Venetien die am stärksten betroffenen Regionen. In der Emilia Romagna gab es seit Beginn der Epidemie 1732 Todesopfer, in Venetien 499. In Kärntens Nachbarregion Friaul Julisch Venetien starben bisher 122 Personen.

In der Lombardei werden Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen immer öfter daheim behandelt, weil die Kapazitäten in den Krankenhäusern erschöpft sind. (Bild: AFP)
In der Lombardei werden Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen immer öfter daheim behandelt, weil die Kapazitäten in den Krankenhäusern erschöpft sind.

Di Maio: „Schauderhaft hohe Zahl von Todesopfern“
Der italienische Außenminister Luigi Di Maio sprach von einer „schauderhaft hohen Zahl von Todesopfern in Italien. Die Epidemiekurve wird umso schneller sinken, je mehr wir die Vorschriften respektieren und zu Hause bleiben.“ Am Mittwoch nahm er außerdem eine Hilfslieferung aus der Türkei entgegen und bezeichnete diese als „große Geste der Solidarität“.

Die Epidemiekurve habe sich stabilisiert. Die Zahl der neuen Infektionen wachse nicht mehr, sagte der lombardische Präsident Attilio Fontana auf Facebook. Er hoffe, dass bald die Zahl der neuen Infektionen zurückgehen wird.

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