Ganze Belegschaft

Libro/Pagro: Kurzarbeit für 1850 Beschäftigte

Österreich
27.03.2020 13:29

Am Freitag hat die Unternehmensgruppe Libro/Pagro bekannt gegeben, dass die gesamte Belegschaft mit 1850 Mitarbeitern aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Kurzarbeit geschickt wird. Auf der Webseite der Einzelhandelskette informiert der Betriebsrat über die Gehaltssituation für die Mitarbeiter während der Kurzarbeit.

In einem offenen Brief an die Belegschaft heißt es: „In allen Ländern wurde Kurzarbeit beantragt. Wir sind eng im Austausch mit den zuständigen Behörden und Ämtern. In Österreich ist aktuell eine erhöhte Frequenz in unseren Online-Shops spürbar.“ Zur Sicherung der Arbeitsplätze setze man auf Teleworking und Kurzarbeit, erklärte die MTH Retail Group, zu der Libro/Pagro gehört.

(Bild: "Krone"-Grafik, stock.adobe.com)

Online-Shops werden in Zukunft forciert
Die Online-Shops unter libro.at und pagro.at seien weiter in Betrieb. Abgewickelt werde der Online-Vertrieb über das Logistikzentrum in Müllendorf (Nordburgenland) und über das Lager in Wiener Neustadt (Niederösterreich) mit der Österreichischen Post - „selbstverständlich unter Beachtung aller nötigen Vorsichtsmaßnahmen“.

(Bild: "Krone"-Grafik, krone.at-Grafik)

Die Wiener Bäckereikette „Der Mann“ schickt ebenfalls ihre mehr als 800 Mitarbeiter vorerst in Kurzarbeit. Der Umsatz sei in den insgesamt 79 Filialen teilweise um mehr als 70 Prozent eingebrochen.

Bereits kurz davor war bekannt geworden, dass auch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa 31.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Derzeit verlieren in Österreich etwa 23.000 Menschen am Tag ihren Job. Das AMS befürchtet im April eine weitere Arbeitslosenwelle

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