Trübsal in Salzburg

Kommentar: Marsch spielt mit dem Feuer

Fußball National
03.03.2020 07:17

Salzburg erschreckt seine Fans mit inferioren Leistungen in den letzten Runden. Vor allem auswärts gab es für die Bullen wenig zu holen. Eine Kolumne von Valentin Snobe.

Wer es jetzt immer noch nicht sieht, dem ist nicht zu helfen: Die Bullen stecken in einer dicken Krise! Ohne Wenn, ohne Aber.

(Bild: GEPA )

Und begehen darüber hinaus fahrlässige Schnitzer: Im Herbst etwa schickte Salzburg-Trainer Jesse Marsch just beim LASK nicht die beste Elf aufs Feld. Mit Ach und Krach verhinderte der Titelverteidiger in Pasching nach einem 0:2 mit 2:2 eine Pleite. Aber eine Chance, den Vorsprung auf die damals bereits erneut sichtbar starken Linzer zu erhöhen, war vertan.

Rotationsfehler
Rotationsfehler zwei folgte gestern und wirft die Frage auf, ob der Liga-Krösus den Ernst der Liga-Lage immer noch nicht erkannt hat: Um für den Cup-Hit gegen den LASK voll auf die „Einsergarnitur“ setzen zu können, brachte Marsch in Altach im Gegensatz zum Frankfurt-Rückspiel fünfmal Frischblut. Das Experiment ging gewaltig in die Hose, war ein echtes Spiel mit dem Feuer.

(Bild: APA/KRUGFOTO)

Wie oft wollen die Bullen dem LASK, der sich in Linz ins Fäustchen lacht, noch in die Karten spielen?

Die Titelverteidigung in der Bundesliga muss das höchste Ziel des Liga-Krösus sein. Platz zwei würde einen Einstieg in der Champions League-Quali Runde zwei anstelle Runde vier (Play-off) bedeuten. Jeder weiß, wie oft das bisher gut gegangen ist.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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