„Er deklassiert uns ein bisschen“, sagte Cheftrainer Andreas Widhölzl nach der Machtdemonstration von Oberstdorf-Sieger Domen Prevc zum Start in die Vierschanzentournee am Montag. Dabei war der Tiroler mit der Leistung seiner Adler durchaus sehr zufrieden.
Fünf Österreicher unter den besten Zehn – und mit Daniel Tschofenig landete der Titelverteidiger sogar auf Platz zwei. Die ÖSV-Adler sind rechtzeitig zur Vierschanzentournee wieder in Fluglaune!
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Start. Man sieht, dass sie gut springen können“, freute sich ÖSV-Cheftrainer Widhölzl über ein starkes Mannschaftsergebnis. Alle sieben ÖSV-Adler klassierten sich in den Top 16. „Man merkt, dass die Jungen extrem viel Talent haben.“
Mit Blick auf den überlegenen Prevc könne man nur hoffen, dass diesem noch ein Fehler unterläuft, betonte der Tiroler. „Er ist sehr gut unterwegs, macht keine Fehler und deklassiert uns ein bisschen.“
Der favorisierte Slowene verwies Tschofenig immerhin um 17,5 Punkte auf den zweiten Rang. „Er macht keine Fehler, er klopft einen Sprung nach dem anderen runter. Wir müssen fast hoffen, dass er Fehler macht“, so der Kärntner.
„So ehrlich muss man sein“
Für Stefan Kraft ist Prevc heuer aber ohnehin unantastbar. Der Vorjahressieger von Oberstdorf startete heuer mit Rang neun in die Tournee und sagt ganz offen: „Gegen Domen, so ehrlich muss man sein, ist sowieso kein Kraut gewachsen.“
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