19.07.2010 14:49 |

Nach Randalen

LASK beantragt 17 Stadionverbote bei Bundesliga

Der LASK hat am Montag einen Maßnahmenkatalog verabschiedet, um Ausschreitungen wie in Wiener Neustadt künftig zu vermeiden. Unter anderem werden die Linzer bei der Bundesliga 17 Stadionverbote beantragen. "Es ist nicht tolerierbar, dass Gruppen oder einzelne Personen Spiele des Klubs als Forum für Gewaltexzesse, Ausschreitungen, Platzstürme oder Ähnliches verwenden", hieß es in einer Aussendung.

Beim Saisonauftakt der Bundesliga waren LASK-Fans in der ersten Hälfte zunächst vor der Linzer Bank neben dem Spielfeld aufgetaucht, nach der Pause stürmten einige Anhänger das Spielfeld. Schiedsrichter Alexander Harkam ließ nach wenigen Minuten aber weiterspielen.

LASK-Führung greift durch
Als Reaktion auf diese Randale werden ab sofort Tickets für Auswärtsspiele nur noch personalisiert verkauft, alkoholisierten Personen wird der Eintritt ins Stadion verweigert und zudem wird für alle Personen, die an Ausschreitungen beteiligt sind, ein österreichweites Stadionverbot beantragt. Sollten die Maßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, will der Traditionsverein aus Oberösterreich weitere, härtere Maßnahmen ergreifen. Darunter fallen das Auflassen der Stehplatzsektoren, ein generelles Alkoholverbot im Fanbereich und ein personalisierter Ticketverkauf auch bei Heimspielen.

In der Bundesliga werden in den nächsten Tagen die Berichte vom Schiedsrichter und dem Spieldelegierten eingeholt und dann beim Strafsenat eine Anzeige eingebracht.
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