05.02.2020 06:30 |

365 Helfer im Einsatz

So trotzte Salzburg dem Sturmtief „Petra“

Sturmtief „Petra“ hat sich als weniger schlimm als befürchtet herausgestellt. Der Flachgau und der Pinzgau waren am stärksten vom Unwetter betroffen. Dort fegten Windböen Teile von Dächern weg. Zu einem Erdrutsch kam es in Rauris. Die rund 365 Einsatzkräfte im ganzen Land ließen sich davon nicht unterkriegen.

Im Flachland fegte „Petra“ am stärksten über die Gemeinde Mattsee hinweg. Dort erreichten die Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 91 Stundenkilometern. Zwischen fünf bis zehn Liter Regen ergossen sich parallel dazu über das ganze Land.Feuerwehreinsätze wegen beschädigter Dächer, nasser Keller oder versperrter Straßen waren bereits in der Früh die Folge. Laut Landeswarnzentrale waren rund 365 Helfer im Einsatz.

Weil umgestürzte Bäume Stromleitungen gekappt hatten, waren am Montagvormittag laut Salzburg AG rund 1500 Haushalte vor allem im Flachgau sowie vereinzelt im Tennengau von Stromausfällen betroffen. Gegen Mittag hatten die meisten Gemeinden jedoch bereits wieder Strom. Am Dienstagabend waren laut Salzburg AG nur mehr 50 Haushalte im Tennengau und Lungau ohne Strom. In Rauris im Pinzgau löste der Starkregen einen Hangrutsch bei der Rauriser Landesstraße aus. Ein Auto wurde dabei beschädigt. In Zell am See deckten Windböen Teile des Daches eines Bootshauses am Zeller See ab. Weil der Wind Teile davon auf das Gleis der Bahnstrecke nach Saalfelden getragen hatte, war die Verbindung kurzzeitig gesperrt.

Für die vom Unwetter im November stark betroffen Gebiete im Pongau, Pinzgau und Lungau gibt es übrigens keinen Grund zur Sorge. „Die Menge an Niederschlägen reicht nicht aus, um dort ein größeres Muren-Ereignis auszulösen“, beruhigte Landesgeologe Rainer Braunstingl.

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