11.01.2020 15:03 |

Nach Aufholjagd

Kombi: Klapfer im Val di Fiemme vor Rehrl Fünfter

Lukas Klapfer hat am Samstag beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im Fleimstal seine bisher beste Saisonleistung gezeigt. Der Steirer steigerte sich vom 13. Rang nach dem Sprung in der Loipe noch an die fünfte Stelle und wies im Ziel nur 4,7 Sekunden Rückstand auf den deutschen Sieger Vinzenz Geiger (26:20,8 Min.) auf. Geiger stoppte den Siegeslauf von Saisondominator Jarl Magnus Riiber (NOR). Geiger hatte im Ziel allerdings nur 0,4 Sekunden Vorsprung und verhinderte so den schon 8. Saisonerfolg des Norskers. Rang drei mit Jörgen Graabak (+0,6 Sek.) ebenfalls an Norwegen.

Klapfer kam unmittelbar vor Franz-Josef Rehrl (+7,6) ins Ziel. Dieses Duo hatte sich in der Verfolgergruppe gehalten, dabei auch Führungsarbeit geleistet und hatte auch Podestchancen. Allerdings reichte es im Finish gegen die stärksten Sprinter nicht zu mehr. Klapfer erreichte aber immerhin die sechstbeste Laufzeit.

Klapfer war nach seinem klaren Aufwärtstrend erleichtert. „Weiter abfallen hätte die Formkurve eh nicht mehr können, aber jetzt zeigt sie wirklich wieder bergauf. Ich fühle mich gut auf der Loipe und wieder besser auf der Schanze“, meinte der 34-jährige Bronze-Gewinner der Heim-WM in Seefeld erfreut. „Natürlich war ich am Schlussstieg wirklich am Ende und die ersten Vier konnten sich das aussprinten. Da sind die noch einmal einen Stock drüber.“

Für den Team-Sprint am Sonntag (9.30/14.00 Uhr), den er mit Rehrl bestreiten wird (das zweite ÖSV-Duo bilden Greiderer/Fritz), sieht er Chancen auf ein Spitzenresultat. „Wir sind unter den Top 3 Nationen, da können wir sicher mitmischen.“ Rehrl, am Vortag Fünfter, war mit seiner Leistung zufrieden. „Ich habe mich auf der Loipe sehr stark gefühlt. Ich wollte von Anfang an Gas geben, das ist mir sehr gut gelungen, und ich habe am Schluss mithalten können mit den Schnellsten.“

Drittbester Österreicher wurde am Samstag Johannes Lamparter auf Platz 14 mit 32,1 Sekunden Rückstand. Mit Lukas Greiderer (19.), Philipp Orter (20.), Martin Fritz (21.), Bernhard Gruber (22.) und Thomas Jöbstl (24.) landeten fünf weitere ÖSV-Athleten geballt in den Punkterängen.

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