10.01.2020 12:47 |

Drogen-Dealer verrät:

„Pantani hat sich nicht umgebracht, es war Mord“

Der Tod von Rad-Legende Marco Pantani gibt auch nach 16 Jahren weiter Rätsel auf. 2004 wurde der Italiener in einem Hotelzimmer in Rimini leblos aufgefunden. Eine Kokain-Überdosis soll den Tour-Sieger von 1998 umgebracht haben - das ergaben damals die Ermittlungen. Die Polizei ging von Selbstmord aus. Doch nun packte Pantanis Drogen-Dealer vor einer Anti-Mafia-Kommission in Rom aus ...

„Marco Pantani starb nicht an Drogen, er wurde getötet. Es war Mord“, so der neapolitanischen Drogenhändler Fabio Miradossa vor der parlamentarischen Kommission. Laut der „Gazzetta dello sport“ hatte er Pantani jahrelang mit Kokain versorgt und deshalb damals regelmäßig Kontakt mit der Rad-Legende. Miradossa glaubt deshalb aus mehreren Gründen nicht an einen Selbstmord.

„Er hatte 20.000 Euro, die er mir hätte geben sollen. Aber die waren nicht mehr da, als er gefunden wurde. Ich habe den Ermittlern immer gesagt: Folgt dem Geld. Aber die haben mir nicht geglaubt. Pantani hatte auch andere Lieferanten, die ich nicht kenne.“ Miradossa glaubt, dass diese Dealer nicht nur das Geld gestohlen hatten, sondern auch den Selbstmord vorgetäuscht hätten. Denn: „Marco hat in diesem Raum keine Drogen konsumiert, er hat nicht geschnüffelt, er hat Crack geraucht. Wer auch immer den Tatort geschaffen hat, wusste das aber nicht.“

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