Über 10 Jahre Zank

Streit um geplante Traisental-Schnellstraße S34

Niederösterreich
28.06.2010 18:23
Eine unendliche Geschichte ist die Verwirklichung der „Traisental-Schnellstraße“ von St. Pölten Richtung Lilienfeld inzwischen geworden. Vor kurzem hieß es noch, dass die Baumaschinen bald auffahren. Dann stoppte die Asfinag wegen akuten Geldmangels das Projekt wieder. FP-Sprecher Königsberger fordert eine Neuplanung.

Eine bessere Anbindung des Traisen- und des Pielachtales an die Westautobahn sowie die Entlastung der Mariazeller Bundesstraße sind das erklärte Ziel. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird aber über die Trassenführung der S34 gestritten. Nun erklärte SP-Politiker Anton Heinzl, dass die „West-Variante“ durch sei. 135 Millionen Euro sollen investiert werden. Wenige Wochen später kam das „Kommando retour“ von der zuständigen Asfinag: Weil das Geld fehlt, ist das Projekt „mindestens bis 2012“ auf Eis gelegt.

„Lange Zeit war die Ost-Trasse bevorzugt. Was ich auch für Anrainer und Autofahrer besser finde. Man sollte die Zeit nutzen und die Varianten nochmals überprüfen“, erklärt FP-Verkehrssprecher Erich Königsberger.

SP-Mann Heinzl poltert hingegen: „Wer gegen das bereits fertig geplante Projekt ist, der kennt sich nicht aus und schadet dem gesamten St. Pöltener Raum!“

von Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung 

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