Mehr Einsätze

Silvesternacht brachte neue Rekorde

Alkohol und Schwarzpulver sind eine gefährliche Mischung - die Feuerwehr in Niederösterreich hat zum Jahreswechsel in Niederösterreich traditionell also viel zu tun. Knapp 100 Einsätze waren es in der gestrigen Nacht, mehr als dreimal so viele Fälle wie vergangenen Silvester. Es gab auch mehrere Verletzte.

Die gute Nachricht vorweg: Fast wäre das heurige Neujahrsbaby aus Niederösterreich - und das sogar im doppelten Sinn. Denn Julian, der vier Minuten nach Mitternacht im Spital in Amstetten das Licht der Welt erblickte, wurde doch noch von Kalina aus Salzburg „überholt“. Außerdem ist der Neugeborene eigentlich ein Oberösterreicher, seine Eltern wohnen in Waldhausen im Strudengau.

Die Krankenhäuser hatten generell viel zu tun, die Rettung musste zu 304 Notfällen ausrücken. Darunter natürlich auch Unfälle mit Feuerwerkskörpern: In St. Andrä-Wördern im Bezirk Tulln explodierte ein tschechischer Böller in der Hand eines Mannes - der 53-Jährige wurde schwer verletzt. Ebenso in Oberwaltersdorf im Bezirk Baden, wo ein Mann am Neujahrstag mehrere Finger mit einem Knallkörper amputierte. In St. Marein bei Horn wurde ein 25-Jähriger schwer verletzt, er hatte sich beim Entzünden über das Feuerwerk gebeugt und wurde im Gesicht getroffen. Er erlitt schwere Augenverletzungen.

Komplett in die Hosen ging eine Silvesterparty für einen jungen Oberösterreicher. Er wollte eine zwischen seinen nackten Pobacken eingeklemmte Rakete abfeuern. Der 22-jährige landete im Klinikum Wels.

Die Feuerwehr hatte in erster Linie mit Flur- und Wiesenbränden zu kämpfen. „Der Schwerpunkt lag dabei in den südlichen Bezirken, wo der starke Wind die Flammen immer wieder anfachte“, sagt Sprecher Franz Resperger. Insgesamt waren mehr als 1100 Freiwillige als Feuerwehrleute im Einsatz.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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