Eine Nation am Boden

„Riesiges Fiasko“ bei Olympia: „Das ist peinlich!“

Olympia
16.02.2026 07:16
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was für ein Debakel! Nachdem die schwedische Langlauf-Staffel das Olympia-Rennen über 4 x 7,5 Kilometer auf dem letzten Platz beendet hatte, rechnete die Presse mit dem Team knallhart ab.

Die Herren-Staffel endete für die Schweden in einem wahren Albtraum. Johan Häggström, Calle Halfvarsson, William Poromaa und Edvin Anger landeten am Sonntag nur auf dem letzten Platz, hatten am Ende sogar rund 40 Sekunden Rückstand auf Rang neun. Folglich ging die schwedische Presse mit ihrer Staffel hart ins Gericht. „Ein riesiges Fiasko“, schrieb „Aftonbladet“. Und fragte spöttisch: „Hat irgendjemand die schwedische Staffel gesehen?“

(Bild: AP/Evgeniy Maloletka)

„Jetzt müssen Köpfe rollen“
„Das ist peinlich. Man schämt sich da draußen. Gleichzeitig muss man versuchen, alles zu geben. Ich gebe mein Bestes, aber es passiert nichts“, übte Halfvarsson bei SVT Sport Selbstkritik. Zudem soll das Team nicht das beste Material gehabt haben. „Wir sind heute mit Abstand die Schlechtesten der Welt“, schreibt „Aftonbladet“. Nachsatz: „Jetzt müssen Köpfe rollen.“

Kläbo schreibt Geschichte
Während bei den Schweden Riesenfrust herrscht, lässt sich Johannes Hösflot Kläbo feiern. Seit Sonntag ist er der erfolgreichste Winter-Olympionike der Geschichte. Der Norweger gewann in Tesero mit seinen Teamkollegen die Staffel und holte sein insgesamt neuntes Gold.

Durch den vierten Sieg im vierten Rennen in Italien übertraf der 29-Jährige seine Landsleute Marit Björgen, Ole Einar Björndalen und Björn Dählie, die jeweils acht Olympiasiege gesammelt haben. In den nächsten Tagen hat Kläbo in Val di Fiemme noch zwei weitere Chancen auf Gold.

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