01.01.2020 09:16 |

Kritik an Organisation

Stöckl sauer: Springer musste am Gang schlafen

Alexander Stöckl ist „not amused“, wie er auf Twitter schreibt. Der Cheftrainer der norwegischen Skispringer schimpft vor dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen über die seiner Meinung nach mangelhafte Organisation. Besonders pikant: Ein Vorspringer musste am Hotelgang übernachten, Gäste stiegen über ihn.

Vorspringer müssten auf dem Gang schlafen, für kleine Nationen gebe es keine Container - das bringe ihn dazu, „not amused“ zu sein, richtet Stöckl via Twitter „Mister President“ aus.

„Ein Skandal“
Gegenüber der norwegischen Zeitung „VG“ fand Stöckl laut skispringen.com noch deutlichere Worte. Es sei ein „Skandal und wenig professionell“. Vorspringer Ole Henning Holt hatte beklagt, dass Hotelgäste über ihn drübersteigen mussten, während er am Gang Nachtruhe hielt. Für Stöckl ein „No-Go“. „Ohne Vorspringer kann kein Skispringen durchgeführt werden. Entsprechend sollten sie auch behandelt werden.“

Drohte Quali-Absage?
Die Hotelzimmer für die norwegische, aber auch für die polnische und die Schweizer Mannschaft seien nicht wie erwartet bezugsfertig gewesen. Die schlechte Organisation sei auch Thema bei der Mannschaftsführersitzung gewesen. Medienberichten zufolge habe FIS-Direktor Walter Hofer gar mit dem Gedanken gespielt, die Qualifikation abzublasen. Öffentlich meint er dazu nur: „Es gibt Dinge zu bemängeln. Das werden wir aber mit den Organisatoren besprechen.“

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