Im Weinviertel:

Nach Einbruchsserie zittern Hausbesitzer

Zahlreiche Einbrüche lassen die Bürger im Bezirk Mistelbach zittern. Ein 32-jähriger Familienvater schlägt nun Alarm, weil er Frau und Kind schon gar nicht mehr alleine zu Hause lassen will. Die Polizei verspricht mehr Kontrollen, doch der Höhepunkt des kriminellen Treibens scheint noch nicht einmal erreicht.

„Alarmstufe Dunkelgelb“ herrscht derzeit in der Region rund um Mistelbach! Die Serie an Einbrüchen nimmt kein Ende. Erst vor wenigen Tagen wurde das Haus einer älteren Dame ausgeräumt, während die Frau Holz für den Kamin holen ging. Die Einwohner sind jedenfalls in Aufruhr, bestätigt Jose A. aus Schrick. Denn auch der 32-jährige Familienvater bangt um Frau und Kleinkind - vergangene Woche erst plünderten Unbekannte sogar die Gartenhütte. „Meine Frau ist derzeit in Karenz. Und ich komme erst nach Einbruch der Dämmerung von der Arbeit nach Hause. Wir haben schlichtweg Angst um unser Kind sowie Hab und Gut“, betont A. im Gespräch mit der „Krone“.

Die Polizei ist jedenfalls nicht untätig, erklärt Raimund Schwaigerlehner, Pressesprecher der Landespolizeidirektion: „Seit geraumer Zeit haben wir in der Region eine Schwerpunkt-Aktion gestartet. Zivile Polizeistreifen unterstützen die Kollegen, und der Täterstrom wird analysiert.“ Für die Bevölkerung heißt das trotz allem erhöhte Vorsicht. Verdächtige Fahrzeuge und Personen sollten unbedingt bei der Exekutive gemeldet werden. „Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei der Polizei anrufen“, heißt es.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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