Am Samstag

Pläne zum Neubau der Luegbrücke werden gezeigt

Tirol
06.12.2019 17:30

Die Luegbrücke in Gries am Brenner, über die die Brenner Autobahn verläuft, ist am Ende ihrer Lebenszeit angelangt. Die Asfinag hat sich - wie berichtet - auf den Neubau der Brücke festgelegt. Am Samstag finden in Gries am Brenner ein Informationstag für alle statt. 

Der Autobahnbetreiber Asfinag stellt im Kultursaal der Gemeinde Gries detaillierte Pläne zum Neubau der Luegbrücke vor. Projektverantwortliche beantworten alle Fragen zu Verkehrsführung, Bauplätzen und Lärmschutz. Die Asfinal will anstelle der alten, 1,8 Kilometer langen Autobahnbrücke zwei Tragwerke errichten. 

Start der Vorarbeiten 2021
„Die Vorteile des Brückenneubaus liegen klar auf der Hand. Sowohl für die Gemeinde als auch für die Verkehrsteilnehmenden gewährleisten wir damit, dass wir die Brennerautobahn in diesem Bereich für die Zukunft fit machen werden - und das ohne massive Verkehrsbeeinträchtigungen auf einer der wesentlichsten Verbindungen Europas“, erklären die Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher und Stefan Siegele. Nach derzeitigem Stand der Dinge sollen die ersten Vorarbeiten 2021 beginnen.

Wegen eines neuen Gutachtens ist die Luegbrücke wieder heiß umstritten. (Bild: Christof Birbaumer / Kronenzeitung)
Wegen eines neuen Gutachtens ist die Luegbrücke wieder heiß umstritten.

„Das ist die ungünstigste Variante“
Kritik gibt es unter anderem von Karl Mühlsteiger, Bürgermeister von Gries am Brenner: „Es ist genau das passiert, was wir und die Bevölkerung in unseren Gemeinden als die Ungünstigste aller Varianten ansehen. Anstatt die einmalige Möglichkeit zu nutzen, um nach dem Ende der Lebensdauer der Luegbrücke ein innovatives und vor allem auch für die heimischen Bevölkerung entlastendes Verkehrsprojekt umzusetzen, präferiert die Asfinag die Errichtung einer neuen Brücke. Als Vertreter der Gemeinde können wir eine solche Vorgehensweise nicht akzeptieren. Wir pochen darauf, dass die einmalige Chance, den Verkehr im Berg verschwinden zu lassen, genutzt wird.“

Dabei spielt er auf seine favorisierte Variante einer Tunnellösung an. Auch seine Bürgermeister-Kollegen des Wipptals sprechen sich für die Tunnelvariante aus. Der Informationstag am Samstag könnte somit durchaus spannend werden...! 

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