26.07.2004 17:51 |

Fahrerkarussell

Trulli verlässt Renault

In der Formel 1 dreht sich das Fahrerkarussell immer schneller. Nach den bereits feststehenden Wechseln von Ralf Schumacher zu Toyota und Juan Pablo Montoya zu McLaren-Mercedes hat am Sonntag Jarno Trulli seinen Abschied von Renault bekannt gegeben.
Der Monaco-Sieger aus Italien soll Teamkollegevon Ralf Schumacher werden. "Trulli wäre meine erste Wahl",hat der neue Toyota-Star aus Kerpen bei seiner Stippvisite inHockenheim gesagt und damit das Kommen des Italieners fast schonbestätigt.
 
Fisichella wird Nachfolger
Für Trulli wird der Italiener Giancarlo Fisichellavom Schweizer Sauber-Team zu Renault zurückkehren. "Ich habenoch nichts unterschrieben", sagte der Brasilien-Sieger des Vorjahresjedoch. Williams-BMW hat Mark Webber von Jaguar fest am Haken.Über den neuen Teamkollegen des Australiers im Team von FrankWilliams wird im Fahrerlager aber noch heftig spekuliert.
 
Jordan-Pilot Nick Heidfeld ist genauso ein Kandidatauf den einzigen noch freien Platz in einem Topteam wie der beiMcLaren- Mercedes ausgemusterte David Coulthard. Auch die Ex-WeltmeisterMika Häkkinen (Finnland) und Jacques Villeneuve (Kanada)werden immer wieder als neue Piloten gehandelt.
 
Testfahrer fast chancenlos
Obwohl für BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen"die eigenen Testfahrer grundsätzlich immer Kandidaten sind",dürften der Spanier Marc Gene und der Brasilianer AntonioPizzonia kaum Chancen auf einen festen Cockpitplatz bei der britisch-bayerischenAllianz besitzen.
 
Trulli nach Weggang erleichtert
Jarno Trulli, der sich mit seinem Teamchef FlavioBriatore zerstritten hat, war nach seiner eigenhändig verfasstenPresseerklärung, die er vor dem Großen Preis von Deutschlandverteilte, erleichtert. "Ich bin glücklich mit dieser Entscheidungund sehr zuversichtlich, da meine Pläne für die Zukunftklar sind", stellte er fest.
 
Noch viele Pilotenplätze frei
Bei den Teams im Mittelfeld der Formel 1 gibt esmomentan noch zwei freie Plätze. Bei Sauber wird der Kollegevon Felipe Massa (Brasilien) gesucht. DTM-Spitzenfahrer GarryPaffett (Großbritannien) soll in der Auswahl sein. Bei Jaguarist der Partner von Christian Klien noch nicht fix. Auch bei Jordan-Fordund Minardi wird sich noch etwas ändern. Bei diesen Teamskommt es eher auf die Mitgift als auf die fahrerische Klasse an.
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