15.11.2019 07:47 |

Ideensuche startet

Ex-Ressortchefs bei den Koalitionsverhandlungen

Die ÖVP schickt auch ihre ehemaligen Minister in die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen. Dazu holen sich die Türkisen Ideen von außen, insgesamt 700 Personen sollen sich an den Beratungen beteiligen. Die Grünen sind noch nicht so weit.

Es ist wenig überraschend, dass die ÖVP besser aufgestellt und auch besser vorbereitet in die Koalitionsverhandlungen geht. Während die Grünen noch Personal suchen, starten die Türkisen schon mit der Ideensuche. Diese findet sowohl innerhalb der eigenen Partei als auch bei externen Fachleuten, etwa bei Uni-Professoren oder Vertretern von karitativen Einrichtungen, statt.

In den Untergruppen verhandeln auch die ehemaligen Minister der letzten Regierung: Josef Moser, Juliana Bogner-Strauß und Heinz Faßmann. Ebenso mit dabei sind Ex-Staatssekretärin Karoline Edtstadler, Abgeordneter Martin Engelberg oder auch Opernball-Organisatorin Maria Großbauer.

Zweites Treffen im Rahmen der „echten“ Koalitioinsverhandlungen
Am Vormittag gehen die türkis-grünen Gespräche im Winterpalais in der Wiener Innenstadt in die nächste Runde. Erstmals im Rahmen der tatsächlichen Koalitionsgespräche treffen die sechsköpfigen Steuerungsgruppen von ÖVP und Grünen aufeinander. Nach dem Vier-Augen-Gespräch zwischen Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) am Dienstag ist das Treffen der zweite offizielle Termin im Rahmen der „echten“ Koalitionsverhandlungen. Die Steuerungsgruppen entsprechen den Sondierungsteams der beiden Parteien.

Bei der ÖVP umfasst die Gruppe Parteichef Sebastian Kurz, dessen Berater Stefan Steiner, Ex-Umweltministerin Elisabeth Köstinger, Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Wiens Landesparteiobmann Gernot Blümel und Klubobmann August Wöginger. Bei den Grünen besteht die Steuerungsgruppe aus Bundessprecher Werner Kogler, Wiens Landesparteichefin Birgit Hebein, der stellvertretenden Klubobfrau Leonore Gewessler, Oberösterreichs Landesrat Rudi Anschober, der Grün-Abgeordneten Alma Zadic und dem Budgetexperten Josef Meichenitsch.

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