07.10.2019 13:55 |

Preise steigen rasant

Goldgräberstimmung: Steirer setzen auf Edelmetall

Unsicherheit auf den Finanzmärkten, niedrige Zinsen, Handelskrisen: Das sind mögliche Gründe, warum der Goldpreis derzeit in ungewohnt lichte Höhen klettert. Anleger freuen sich über ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr! Auch die Steirer kaufen und verkaufen derzeit vermehrt Philharmoniker und Co.

Seit dem heurigen Frühjahr geht die Goldpreis-Kurve steil und kontinuierlich nach oben, im Sommer wurde bereits die magische Grenze von 1500 US-Dollar pro Feinunze Gold überschritten, aktuell liegt der Preis sogar deutlich darüber. Noch vor einem Jahr hielt der Kurs bei rund 1200 Dollar - das ist ein Plus von aktuell 26 Prozent!

So viel wert wie seit 2013 nicht mehr
Derzeit freuen sich Anleger überhaupt über ein Sechsjahres-Hoch - seit dem Jahr 2013 war Gold nicht mehr so viel wert wie heute! Der Grund für den Preisanstieg ist wohl in der unsicheren Finanzlage weltweit zu suchen, aber auch im Handelskonflikt zwischen den USA und China ist kein Tauwetter in Sicht, zudem trägt der Brexit auch nicht gerade zu Stabilität bei.

Goldmünzen und -barren stark gefragt
Viele Steirer nutzen nun die Gunst der Stunde und schaffen eine krisenbeständige Wertanlage: „Gegenüber den Vorjahren merken wir, dass der Ankauf von Goldmünzen und Goldbarren aller Art zugenommen hat. Wir können eine Nachfrage im Speziellen bei den Wiener Philharmonikern, Goldbarren in diversen Größen sowie bei Dukaten feststellen“, sagt Gerhard Fabisch, Vorstandsvorsitzender der Steiermärkischen Sparkasse, zur „Steirerkrone“. Jedoch sei zu beobachten, dass durch den stark gestiegenen Edelmetallpreis auch Kunden ihre Goldreserven verkauft hätten.

Privatkunden verkaufen
Weniger Goldkäufe als Verkäufe des Edelmetalls registriert auch die RaiffeisenLandesbank Steiermark: „In Summe reduzieren unsere Privatkunden ihre Goldbestände und können gegebenenfalls Kursgewinne realisieren“, erklärt Raiffeisen-Generaldirektor Martin Schaller. Vermehrte Nachfrage am Goldmarkt gebe es in den letzten Monaten vor allem seitens der Notenbanken und Fonds aus Gründen der Absicherung.

Jörg Schwaiger
Jörg Schwaiger
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