22.09.2019 15:34 |

42 Länder untersucht

Mega-Projekt: Forscher erarbeiten Säugetier-Atlas

Ein neues Projekt soll die Verbreitung von Säugetieren in Europa evaluieren. Die Fläche, die kartiert werden soll, umfasst 11,5 Millionen Quadratkilometer in 42 Ländern, darunter auch Österreich. „Von Portugal bis zum Ural und von Griechenland bis Spitzbergen“ werde das Aufkommen und die Lebensräume von rund 270 Säugetierarten dokumentiert.

Biber, Wolf und Goldschakal sind in Europa auf dem Vormarsch. Auch Elche und Braunbären erobern regional neue Gebiete. Der Europäische Nerz dagegen verschwindet zunehmend von der Landkarte, ebenso wie etliche Fledermausarten.

Projekt soll Beitrag zum Artenschutz leisten
Ein Großprojekt der Stiftung Europäische Säugetiere nimmt die rund 270 Säugetierarten, die aktuell in Europa verbreitet sind, unter die Lupe. „Es ist ein Mammutprojekt“, so der Sekretär der Stiftung, Laurent Schley. Die Ergebnisse sollen 2024 in einem rund 600 Seiten dicken Atlas erscheinen. „Es ist das weltweit größte Kartierungsprojekt für Säugetiere.“ Die Informationen zur Verbreitung seien vor allem wichtig, um die Arten besser schützen zu können.

Das Besondere sei, dass 1999 bereits eine erste Ausgabe des Atlas erschien - wenn auch nur für etwa die Hälfte der Fläche. „Das ermöglicht uns jetzt einen Langzeitvergleich, auch im Zuge des Klimawandels“, sagte Schley.

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