14.09.2019 09:33 |

Feuer ausgebrochen

Drohnen-Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien sind staatlichen Medien zufolge zwei Ölanlagen mithilfe von Drohnen attackiert worden. In den Einrichtungen des Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais seien Feuer ausgebrochen, berichtete die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium. Die Brände seien inzwischen unter Kontrolle. Vom Iran unterstützte Houthi-Rebellen aus dem Jemen übernahmen die Verantwortung für die Angriffe.

Ein Sprecher der Houthi-Gruppe sagte dem TV-Sender Al Masirah, es seien insgesamt zehn unbemannte Flugkörper gegen zwei Standorte des saudischen Ölmultis Aramco in Abkaik und Churais im Osten des Königreichs eingesetzt worden. Er kündigte zudem an, man werde die Angriffe ausweiten.

Feuer in Ölanlagen unter Kontrolle
Nach Angaben des saudi-arabischen Innenministeriums sind in den Ölanlagen Feuer ausgebrochen, die inzwischen aber unter Kontrolle seien. Die Ölexporte des weltweit wichtigsten Förderlandes seien nicht unterbrochen worden.

Die im Osten des Landes gelegene Anlage in Abkaik ist die größte Ölverarbeitungsanlage der Welt. Sie war bereits zu einem früheren Zeitpunkt Ziel eines Anschlags der Terrororganisation Al Kaida geworden. Das 190 Kilometer weiter südwestliche Churais hat das zweitgrößte Ölfeld des Landes.

Ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis kämpft im Jemen gegen die Houthi-Rebellen, die deshalb schon wiederholt Ziele in Saudi-Arabien mit Drohnen angegriffen haben. Mitte Mai waren mit Drohnen Angriffe auf zwei Ölpumpstationen in der Nähe von Riad verübt worden. Aramco setzte daraufhin aus Sicherheitsgründen vorübergehend den Betrieb seiner Ost-West-Pipeline aus. Zu den Attacken bekannten sich auch damals ebenfalls die Houthi-Rebellen aus dem Jemen.

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