Es war 4.45 Uhr früh, als Harald Galler bemerkte, dass mit seiner Frau etwas nicht stimmte: Sie hatte einen starren Blick, röchelte und war nicht ansprechbar. Der Weststeirer reagierte sofort, wählte den Notruf und begann mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, die er einige Monate zuvor bei einem Erste-Hilfe-Kurs gelernt hatte.
Wochenlang im Tiefschlaf
Als wenig später ein Eibiswalder Rotkreuz-Team, der Notarzt und ein Allgemeinmediziner eintrafen, hatte Riky Galler bereits einen Herzstillstand erlitten. Nur der Stromschlag des Defibrillators holte sie zurück ins Leben. Wochenlang lag die 35-Jährige schließlich im Landeskrankenhaus Deutschlandsberg im Tiefschlaf - ob sie jemals wieder aufwachen würde, war lange Zeit völlig unklar.
Doch ihr geschwächter Körper erholte sich, die Frau erwachte - und kann nun nicht nur wieder ihren Beruf ausüben, sondern auch mit ihrem Mann und den Kindern gebührend feiern: "Danke an alle. Das ist mein allerschönster Muttertag!"
von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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