05.08.2019 11:51 |

Vor Augen des Sohnes

Betrunkene Mutter verpasst Polizistin Faustschlag

Eine betrunkene Frau, die am Sonntagabend zu überaus später Stunde mit ihrem sechs Jahre alten Sohn im Wiener Bezirk Brigittenau in Richtung U-Bahn unterwegs war, hat aufgrund ihres Zustandes die Aufmerksamkeit mehrerer Zeugen erregt. Diese alarmierten daraufhin die Polizei, es folgten wahrlich unschöne Szenen. Vor den Augen des Kindes schlug die alkoholisierte 36-Jährige einer Polizistin ins Gesicht und versuchte sie auch noch zu bespucken.

Gegen 22.45 Uhr war die Frau, eine Deutsche, mit ihrem kleinen Sohn am Maria-Restituta-Platz zur U-Bahn-Station Handelskai unterwegs. Die 36-Jährige sei nach Angaben der Polizei „offensichtlich beeinträchtigt“ gewesen. „Sie konnte nicht mehr gerade gehen und hat sich immer wieder anhalten müssen“, so Polizeisprecher Patrick Maierhofer. „Daraufhin haben Zeugen aus Angst um den Buben die Polizei verständigt.“ Die alarmierten Beamte stoppten die Frau wenig später und wollten sie einer Kontrolle unterziehen. 

Faustschlag mit 1,6 Promille
Doch die Verdächtige war damit ganz offensichtlich nicht einverstanden und zeigte sich gänzlich unkooperativ, Augenblicke später wurde sie auch schon aggressiv und ging auf eine Polizistin los. Mit der Faust schlug die betrunkene mutmaßliche Täterin der Beamtin ins Gesicht und versuchte sie zu bespucken. Die Verdächtige wurde festgenommen, eine Alkovortest sollte 1,6 Promille Alkohol im Blut ergeben. Zwischenzeitlich wurde der sechs Jahre alte Bub, der die Szenen mit ansehen musste, von einer Polizistin in Zivil erstbetreut. „Sie hat versucht, dem Kind die Situation zu erklären“, so Maierhofer. Der Bub wurde in weiterer Folge in ein Krisenzentrum gebracht.

Hund in Tierquartier gebracht, Jugendamt informiert
In der Wohnung der mutmaßlichen Angreiferin entdeckte die Exekutive dann auch noch einen Hund, der sich alleine in den Räumlichkeiten befand. Der Vierbeiner wurde in ein Tierquartier gebracht. Die verdächtige Deutsche wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt, das Jugendamt wurde über den Vorfall informiert.

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