30.07.2019 05:45 |

Beachvolleyball

Salzburger Duell im Wiener Sandkasten

Heute startet mit dem 5*-World Tour-Turnier auf der Wiener Donauinsel das Beachvolleyball-Highlight des Jahres! Tausende frenetische aber faire Fans werden die Arena wieder zu einem Hexenkessel machen. Mit dabei sind auch die beiden Salzburger Flo Schnetzer und Julian Hörl, die heute um den Einzug in den Haupbewerb kämpfen. Und da könnte es zu einem ganz, ganz heißen Duell kommen.

„Was für die Skifahrer die Streif in Kitzbühel, ist für uns Beachvolleyballer das Turnier hier in Wien“, sind sich Salzburgs Beach-Asse Julian Hörl (Saalfelden) und Flo Schnetzer (Unterach) einig. „Es ist einfach das mit Abstand genialste Turnier des Jahres“, schwärmt der 27-jährige Hörl, der im Vorjahr bereits im Hauptbewerb die großartige Stimmung aufsaugen konnte.

„Hier passt einfach alles“, ist auch der 29-jährige Schnetzer begeistert. Auch wenn der Unteracher letztes Jahr die Quali für den Hauptbewerb verpasste, weiß er dennoch was den Unterschied zu anderen großen Turnieren macht: „Es sind die Fans.“ Dem pflichtet auch Hörl zu: „Stimmt, das sind die besten Fans der Welt. Die machen eine unglaubliche Stimmung, sind aber dennoch extrem fair.“

Während Schnetzer und sein Partner Peter Eglseer (OÖ) ihr Ticket für die heute beginnende Quali bereits seit ihrem zweiten Rang beim 2*-World Tour-Turnier in Qidong (Chn) Anfang Juli in der Tasche hatten, fixierten Hörl und Mitspieler Tobi Winter (NÖ) ihres erst am Montag mit einem 21:17, 18:21, 15:10-Sieg gegen Friedl/Frühbauer in der Österreich-internen Pre-Quali.

Um es in den Hauptbewerb zu schaffen, müssen nun jeweils zwei Siege her. “Wir werden auf jeden Fall zwei Sensationen brauchen, um den Sprung zu packen“, weiß Schnetzer, der es heute (14) in Quali-Runde eins mit Priddy/Brunner (US) zu tun bekommt. Gut möglich, dass sich die US-Boys ein bisschen vor Schnetzer/Eglseer „fürchten“, machten sie zuletzt doch schlechte Erfahrungen mit Rot-weiß-rot: In der Gruppenphase des 4*-World Tour-Turniers in Tokio unterlagen sie nämlich Winter/Hörl mit 1:2. „Ich werde vor dem Match sicher noch mit Julian telefonieren und mir den einen oder anderen Tipp holen“, sagte der Unteracher.

Bereits um 13 Uhr trifft Hörl, der nach der Rückkehr vom Turnier in Tokio noch immer mit dem Jetlag zu kämpfen hat, auf Bergmann/Harms (D). Sollten tatsächlich beide Teams ihre schweren Auftakt-Hürden auf der Donauinsel überwinden, käme es am Mittwoch zum direkten Duell um den Einzug in den Hauptbewerb. „Das wäre natürlich eine richtig geniale Sache“, fiebert Hörl einem möglichen Salzburg-Showdown entgegen.

Peter Weihs
Peter Weihs
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