Hafenviertel-Vorgaben:

Neues Stadion mit Parkgarage unterm Spielfeld

Anfang Juli schlug die Nachricht ein wie eine Bombe! Der LASK kehrt zurück auf die Gugl, der FC Blau-Weiß Linz bekommt ein kleines, aber feines Stadion im Donaupark. Wie Letzteres unmittelbar neben einem neuen Möbelhaus realisiert werden könnte, diskutierte nun die städtebauliche Kommission.

Auch wenn man von konkreten Planungen noch ein Stück weit entfernt ist, klingen die nun erarbeiteten Empfehlungen für das „Brücken-Quartier“ (begrenzt durch die beiden Donaubrücken, Hafenstraße und Donaulände) der städtebaulichen Kommission durchaus ansprechend und sinnig.

Vor allem die Vorschläge für das neue Donauparkstadion lassen aufhorchen. Fix ist, obwohl seitens der Politik in der Vergangenheit immer gern verneint, dass das Stadion ausgedreht wird. Außerdem soll das Niveau der Spielfläche auf die Höhe des angrenzenden Donaudamms angehoben werden.

Und weil so ein Stadion, ein Möbelhaus und auch das benachbarte Intertrading-Gebäude Parkflächen benötigt, könnte die Fläche unter dem Stadion als großes zusammenhängendes, als bis zu drei Ebenen umfassendes Parkdeck genutzt werden. Da auch die Intertrading-Freistellplätze integriert wären, könnte dort ein Park entstehen. „Dieser Vorschlag könnte für alle Beteiligten die Kosten senken und wäre durch diese Synergie auch das Parkplatzproblem gelöst“, sagt FP-Stadtvize Markus Hein.Tribünen zum Spielfeld und Donau ausgerichtetSpannend sind auch die donauseitige Tribüne. Diese sollte laut Experten einerseits natürlich zum Fußballplatz, andererseits aber dahinter auch Richtung Donau ausgerichtet sein. Die mögliche Gastronomie dort könnte dann auf letzterer auch durch Flanierer genutzt werden. 

Möbelhaus in zwei Teilen
Zwei Häuser in Synergie zur Brückenstraße des neuen Donauübergangs - das wäre die Idealvorstellung der Kommission für die mögliche XXXLutz-Filiale in der Hafenstraße. „Wie bei der Nibelungenbrücke würde ein ,Donautor‘ entstehen“, so FP-Stadtvize Markus Hein.

XXXLutz hofft auf Gestaltungsbeirat im September
„Von Seiten des Landes ist das Raumordnungsverfahren seit November 2018 positiv und auch der Zustimmung der Stadt abgeschlossen. Wir hoffen jetzt, dass unser Projekt in die nächste Sitzung des Gestaltungsbeirats im September aufgenommen wird und wir dann in die Realisierung gehen können“, erklärt XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger. Was die städtebauliche Kommission nicht befürworten würde, wäre, wenn dort ein einfacher Möbelhaus-„Klotz“ entstehen würde. Es sollte schon etwas urbaner sein. Deshalb wird vorgeschlagen, einerseits ein Gebäude zu bauen, das ein reines Möbelhaus umfasst, andererseits ein zweites, in dem die Büros, Restaurant, Café, aber auch ein Kindergarten oder Sport- und Freizeitnutzungen wie etwa eine Kletterhalle integriert werden könnten. 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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