12.07.2019 18:09

Abstruse Posse

Griezmann: Atletico erklärt Barca den Krieg!

Was sich seit Wochen angekündigt hat, ist nun beinahe ganz fix zur Tatsache geworden - oder auch nicht: Frankreichs Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann schien am Freitag endgültig innerhalb Spaniens von Atletico Madrid zum FC Barcelona zu wechseln! Wie die Katalanen auf Twitter bekannt gaben, unterschrieb der 28-Jährige einen Vertrag bis 2024 - die darin festgeschriebene Ablösesumme zur Aktivierung der Ausstiegsklausel betrage 800 Millionen Euro. Eine nicht unwesentliche Unwägbarkeit ergab sich dann wenig später doch noch: Atletico will mehr als die gezahlten 120 Millionen Euro haben, man erwartet sich 200 Millionen…

Der von einem Anwalt des Franzosen bei La Liga hinterlegte Betrag […] sei „nicht ausreichend“, um den noch bis 2023 laufenden Vertrag in Madrid zu lösen, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Als Grund gab Atletico an, dass sich Griezmann und Barcelona bereits über den Wechsel einig geworden seien, als die Ausstiegsklausel noch 200 Millionen Euro betragen habe. Diese war am 1. Juli auf 120 Millionen Euro gefallen. Atletico hatte zuletzt bereits den Katalanen unseriöse Verhandlungstaktiken vorgeworfen. Im vergangenen Jahr hatte Griezmann einer Charmeoffensive aus Barcelona noch widerstanden und seinen Vertrag bei Atleti bis 2023 verlängert.

Der Stürmer, der in seiner Jugendzeit von diversen französischen Klubs aufgrund seiner schmalen Statur abgelehnt worden war, spielt seit 2009 in Spanien. Nach fünf Jahren bei Real Sociedad wechselte er 2014 zu Atletico Madrid, für das er in 257 Pflichtspielen 133 Tore erzielte. Bei Barca verstärkt Griezmann eine Offensive, die mit Lionel Messi und Luis Suarez hochkarätig bestückt ist. Medienberichten zufolge bemüht sich zusätzlich Neymar um eine Rückkehr nach Barcelona. Der Brasilianer hatte Barca 2017 verlassen und sich Paris Saint-Germain angeschlossen. PSG zahlte damals den Rekordpreis von 222 Millionen Euro.

Dem möglichen Durchbruch könnte die von Karl-Heinz Rummenigge angekündigte internationale Transferoffensive folgen. „Alles wartet auf diesen einen Dominostein und dann wird noch viel passieren“, hatte der Vorstandschef des FC Bayern München gesagt. Als Barcelona-Abgänge gehandelt werden unter anderem die Hochkaräter Ousmane Dembele und Philippe Coutinho. Der Klub benötigt Geld, vor allem dann, wenn Neymar tatsächlich noch kommen sollte.

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