05.07.2019 18:48 |

„Selbes Krokodil“

Sohn des „Crocodile Hunter“ in Papas Fußstapfen

2006 starb Naturexperte Steve Irwin bei den Dreharbeiten zu einer neuen Sendung - zuvor hatte er sich als humorvoller „Crocodile Hunter“ einen Namen gemacht. Sein Sohn Robert war damals gerade zwei Jahre alt, doch die Liebe zur Natur und zu den richtig wilden Tieren hat er von seinem Vater mitbekommen. Mit einem bewegenden Bild erinnert Robert jetzt auf Twitter an seinen Vater und dessen Einsatz für die Natur. Das Foto hat definitiv den richtigen „Biss“ ...

Auf beiden Fotos, die Robert Irwin auf Twitter postete, ist Krokodil „Murray“ bei der Fütterung zu sehen. Auch der Ort ist identisch - der Australia Zoo in Beerwah. Doch zwischen den beiden Bildern liegen 15 Jahre. Oben ist Irwin Senior, unten Irwin Junior zu sehen. „Selber Ort, selbes Krokodil - aber 15 Jahre dazwischen“, schrieb Robert dazu.

Die klassischen Teenager-Hobbys wie Computerspielen oder Fernsehen sind wohl eher nichts für den passionierten Naturfotografen Robert. Er bevorzugt die „Real-Life-Action“ und hantiert wie sein Vater mit Schlangen, Krokodilen und Waranen. Gemeinsam mit seiner älteren Schwester Bindi und Mutter Terri engagiert er sich in der von seinem Vater gegründeten Naturschutzorganisation Wildlife Warriors und setzt sich für den Schutz von Wildtieren sowie deren Lebensraum ein. 

„Crocodile Hunter“ starb nach Rochenstich
Steve Irwin erlangte in den 1990er Jahren durch die TV-Serie „The Crocodile Hunter“ Berühmtheit. Eigentlich war Irwin Zoodirektor des Australia Zoo gewesen, aber sein absolut furchtloser Umgang mit den gefährlichsten Reptilien machte ihn schnell bekannt. So mancher dürfte vor dem Fernsehgerät den Atmen angehalten haben, wenn Steve Irwin mit bloßen Händen die tödlichsten Giftschlangen der Welt einfing ... Alle Einnahmen, die durch die TV-Serie und Merchandising erwirtschaftet wurden, kamen Irwins Tierschutzorganisation und seinem Zoo zugute.

Im Jahr 2006 starb Irwin bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef an den Folgen des Stichs eines Stachelrochens ins Herz. Der „Crocodile Hunter“ wurde in seinem Zoo beigesetzt, der genaue Ort des Grabes ist nur seiner Familie bekannt. Irwin hatte stets betont, er wolle mit seinen Serien vor allem zeigen, dass auch unbeliebte Tiere ein Recht auf Leben und unseren Schutz haben. Es sei seine Schuld, wenn er von einem Tier gebissen würde, weil er ja wisse, worauf er sich einlasse.

Michaela Braune
Michaela Braune
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