Job-Initiative

1.600 Langzeit-Arbeitslose zurück in die Arbeitswelt

Steiermark
12.03.2010 18:03
Eine "win-win"-Situation sehen Land Steiermark, AMS und steirische Kommunen dank einer neuen Job-Initiative: Mehr als 1.600 Langzeit-Arbeitslose konnten vermittelt werden und die Gemeinden ihren Mehrbedarf an Personal decken. An einer weiteren Aktion, den "Produktionsschulen", entzündete sich aber ein Polit-Streit.

"Aktion 4000" nennt sich das Vorzeigeprojekt, das zu Beginn des Vorjahres in den steirischen Kommunen gestartet wurde. Der Bund kopierte wenig später die Idee, die immerhin 1.600 Langzeit-Arbeitslosen einen Job verschaffte. 

"Unsere Gemeinden können immer wieder Arbeitskräfte brauchen und viele Menschen sind für eine befristete Beschäftigung dankbar", kündigen der rote Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser und AMS-Chef Karl-Heinz Snobe eine Fortführung an. Noch heuer sollen weitere 700 Steirer in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Kritik setzte es am Freitag aber an einer weiteren Job-Initiative, den "Produktionsschulen" (die "Krone" berichtete - siehe Infobox). Christgewerkschafter Franz Gosch ortete einen "Skandal, da Pseudokurse wie etwa die Ausbildung zum Schneeschaufler angeboten werden".

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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