14.03.2019 18:30 |

Eng gibt Gas

Vom Wohnzimmer direkt nach Sebring

Mit dem Sieg bei den „24 Stunden von Daytona“ konnte Philipp Eng Ende Jänner bereits ein Hakerl unter sein erstes Saisonziel machen. Jetzt hob der 29-Jährige erneut in Richtung USA ab. Das Ziel: Florida. Dort steht am Wochenende mit den „1000 Meilen von Sebring“ der nächste Langstrecken-Klassiker auf dem Programm.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Martin Tomczyk (D), Nicky Catsburg (Hol) und dem Engländer Alex Sims wird er wie schon in Daytona einen BMW M8 GTE pilotieren. „Ich freue mich schon sehr auf diesen Klassiker“, erklärte Eng, der auch froh ist, den nasskalten Salzburger Frühling gegen aktuell subtropische 30 Grad in Florida einzutauschen.

Engs Erwartungen sind nach dem Daytona-Sieg weitergewachsen. „Wir wollen natürlich auch in Sebring um den Sieg mitfahren“, brachte es der Salzburger auf den Punkt. „Der Kurs ist eine Rennstrecke nach altem Zuschnitt mit vielen Bodenwellen.“ Um sich perfekt darauf vorzubereiten, hat sich Eng mit Unterstützung von Sim-Lab und Fanatec einen eigenen Simulator in seine Mondseer Wohnung gestellt. „Das ist unglaublich coole Sache“, schwärmte der bekennende E-Sport-Fan. „iRacing ist für mich die ideale, sehr realistische Rennvorbereitung. Das ist viel mehr als nur ein Spiel.“ Neben der Rennvorbereitung geht es vor allem um den Spaß. „Ich fahre da auch gerne Rallyecross“, verriet Eng vor seinem Sebring-Trip.

In Florida wird er übrigens auf Formel 1-TV-Experten Alexander Wurz treffen, der das Toyota-Team von Ex-Weltmeister Fernando Alonso berät und somit beim Saisonauftakt der Königsklasse in Melbourne fehlt. Sein Ersatz an der Seite von ORF-Kommentator Ernst Hausleitner in Australien: der Faistenauer Robert Lechner.

Peter Weihs
Peter Weihs
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